Beständigkeit und Ruhe sind zwei stehende Begriffe, welche auf die Groupe Richmeont seit gut zwei Jahren nur noch bedingt zutreffen. Ausgelöst durch die Talfahrt bei Umsatz und Gewinn hat Johann Rupert damit begonnen, die Führungsriege im Konzern umzubauen und zu erneuern. So mancher durfte seinen angestammten Platz räumen oder musste das Spielfeld gar komplett verlassen.

Nachdem Georges Kern als langjähriger und überaus erfolgreicher CEO von IWC bei diesem Umbau zunächst in den Gesamtvorstand berufen wurde und in weiterer Folge die Koordination zwischen den einzelnen Marken übernehmen sollte, warf dieser nach nur wenigen Monaten das Handtuch und verließ die Groupe Richemont, um als neuer Chef und Miteigentümer bei Breitling sogleich für Furore zu sorgen.

Als besonderes Glanzstück von Johann Rupert wurde dann Ende letzten Jahres der Zugang von Dr. Jean-Jacques van Oosten als neuem Chief Technology Officer und Leader für die digitale Neuausrichtung des Konzerns gefeiert. Der neue Mann kam vom Lebensmittelkonzern Rewe und sollte der etwas antik angehauchten Uhrensparte bei Richemont beim Spurt ins neue Zeitalter Beine machen.

Das Vorhaben stieß aber auf wenig fruchtbaren Boden. Nach nur 4 Monaten packte Jean-Jacques van Oosten seine Koffer und verließ die Groupe Richemont wieder. Die offizielle Pressemitteilung fiel denn auch betont einsilbig aus.

Nun versucht sich Richemont erneut, diesmal durch die Akquise von Yoox Net-a-Porter, im digitalen Umfeld Fuß zu fassen.

 

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