Jean-Claude Biver über herausragende Premieren, die Qualitäten einer Uhr und die Bedeutung der Baselworld.

„Qualität ist die Summe ihrer Teile“

Baselworld: Was war die wichtigste Premiere Ihres Lebens?

Jean-Claude Biver: Die wichtigste Premiere meines Lebens war zweifellos 1983 die erste Uhr mit Mondphase und Kalender von Blancpain. Die zweite wichtige Premiere war die Big Bang von Hublot und zum Glück gibt es noch eine dritte – nämlich die Defy 21 von Zenith.

Baselworld: Welche wichtige Premiere werden wir auf der Baselworld 2018 erleben?

Jean-Claude Biver: Die Defy Inventor von Zenith, die Ferrari Techframe II von Hublot und die Grand Carrera 2018 von TAG Heuer.

Baselworld: Woran erkennen Sie die Qualität einer Uhr?

Jean-Claude Biver: Auf eine Uhr haben Design, Material, Verarbeitung und Uhrwerk einen Einfluss. Man kann die verschiedenen Anteile der Qualität, die damit erwähnt sind, nicht unterscheiden. Denn das Produkt und seine Qualität sind die Summe ihrer Teile. Klar, dass bei verschiedenen Modellen bei jeder Marke das eine oder andere Element eine größere Rolle spielt. Aber insgesamt müssen fast alle Anteile gleichermaßen im Produkt vertreten sein.

Baselworld: Die Baselworld bietet Gelegenheit, Menschen aus der ganzen Welt zu treffen. Warum ist das in digitalen Zeiten besonders wichtig?

Jean-Claude Biver: Je mehr man sich mit Leuten digital verknüpft, desto wichtiger werden der Augenkontakt und der persönliche Kontakt. Das gibt Veranstaltungen wie der Baselworld ihren Sinn und ihre Wichtigkeit.

 

Zur Person:

„Bevor man nicht in der Firma geschlafen hat, kennt man sie nicht wirklich.“ Jean-Claude Biver hat das absolute Gespür für die DNA von Uhren-Marken und versteht es wie kein Zweiter, sie wieder zum Blühen zu bringen. Nach der Wiederbelebung von Blancpain und Stationen bei Omega und Hublot führt er seit 2014 die Uhren-Division des Luxuskonzerns LVMH (TAG Heuer, Hublot und Zenith).

 

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