Samsung revolutioniert mit der Einführung der Gear 2 Classic 3G und integrierter eSIM-Karte (embedded SIM) nicht nur das Mobilfunk-, sondern auch das Geschäft mit Smartwatches.

Als erster Handelspartner von Samsung startet Vodafone startet am 11. März den Vertrieb der Samsung Gear S2 Classic 3G in ausgewählten Vodafone-Shops in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf und Dortmund. Das gab das Mobilfunkunternehmen im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt. Wenig später, im April 2016, wird Telefonica mit seiner Tochter O2 nachziehen und die Smartwatch mit der neuen eSIM-Technologie ebenfalls in deren Angebot aufnehmen.

Die Gear S2 Classic 3G, deren offizielle Vorstellung durch Samsung zum MWC 2016 in Barcelona erfolgt, unterscheidet sich sonst nicht von der konventionellen Variante. Der entscheidende Unterschied liegt in der festverbauten, integrierten eSIM-Karte. Damit erhält sie eine vom Smartphone unabhängige Anbindung an das Mobilfunknetz. Spezielle Hardware für das Lesen der SIM-Karte oder die Kopplung mit dem Smartphone ist also nicht länger nötig, um Daten zu empfangen oder zu senden.

Mit der Samsung Gear 2 Classic 3G kann damit künftig z.B. auch unabhängig vom Smartphone telefoniert werden.

Die Einführung der Samsung Gear S2 Classic 3G ist der Startschuss in eine neue Ära. Damit ist der Anfang vom Ende der klassischen SIM-Karte eingeläutet, die langfristig vom Markt verschwinden wird. Mobilfunkverträge werden künftig digital freigeschaltet und konfiguriert. Das SIM-Profil des Kunden wird elektronisch installiert. Auch ein Anbieterwechsel ist so, zumindest technisch, jederzeit möglich.

Bei der Gear S2 Classic 3G wird die Freischaltung der eSIM über den Samsung Gear Manager auf dem Smartphone und einer Bluetooth-Koppelung mit der Smartwatch erfolgen. Die Vertragsdetails des Käufers werden anschließend über einen QR-Code gescannt.

Diese neue Technologie wird aber nicht nur den gesamten Mobilfunkmarkt auf ein neues Fundament stellen, Samsung zeigt damit auch dem Wettbewerb sehr klar, wo es in Sachen Smartwatch künftig hingeht.

 

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