Breaking News: Pequignet, der französische Uhrenhersteller ist gerettet

Die Traditionsfirma Pequignet, welche im November vergangenen Jahres Konkurs anmelden musste, ist wieder handlungsfähig.

Beim Handelsgericht Besançon gingen insgesamt 4 Sanierungs- bzw. Übernahmeangebote ein. Eines davon stammte von der Swatch Group. Diese war jedoch primär an den Patenten für das hochwertige Manufakturkaliber Calibre Royale interessiert. Mitarbeiter wären jedoch keine übernommen worden.

Das Angebot der Swatch Group sowie ein weiteres wenig attraktives Angebot wurden vom Gericht als nicht zielführend abgelehnt.

Bei den zwei verbleibenden Offerten, welche schließlich genauer geprüft wurden, handelte sich um einen in Morteau ortsansässigen Großhändler von Uhren und Schmuck oder alternativ die Weiterführung des Unternehmens aus eigener Kraft, initiiert durch 4 Führungskräfte (3 Finanzfachleute sowie einen Ingenieur).

Beim erstem Vorschlag (Übernahme durch den Großhändler) hätte der Fokus weniger auf dem anerkannt erstklassigen Calibre Royale gelegen, sondern mehr bei den einfacheren Modellen, was letztlich zu einer größeren Ausdünnung des Personals und einer Schließung der Produktionsstätte in Morteau geführt hätte.

Das Gericht entschied deshalb zugunsten jenes Vorschlags, das Unternehmen durch eigene leitende Angestellte fortzuführen. Das Manufakturkaliber Calibre Royale und seine Weiterentwicklung stehen dabei im Mittelpunkt dieses Sanierungskonzeptes. Zudem hat das Führungspersonal einen belastbaren Finanzierungsplan vorgelegt.

Von den aktuell noch 38 Mitarbeiter, verlieren dennoch 22 ihre Anstellung. Lediglich 16 Mitarbeiter wird das Unternehmen weiterbeschäftigen.

Quelle:

France Info

 

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Geneva Motorshow: TAG Heuer hat Benzin im Blut

Nach dem Erfolg im letzten Jahr stellt TAG Heuer 2017 im dritten Jahr in Folge im Rahmen des internationalen Automobilsalon in Genf vom 9. bis 19. März 2017 mehrere außergewöhnliche Fahrzeuge aus. Dies ist die Gelegenheit, die Partnerschaften der Schweizer Uhrenmarke in der Automobilwelt kennenzulernen.

TAG Heuer und die Welt des Automobilrennsports stehen in enger Verbindung miteinander. Mit der Entwicklung von Chronographen, welche die Grenzen der Zeitnahme mit einer Genauigkeit auf die 1/10-, 1/100-, 1/1.000- und 5/10.000-Sekunde immer weiter hinausschoben, baute die Marke ein Zusammenspiel der beiden Welten auf einem nie dagewesenen Niveau auf.

Zur Illustration dieses bemerkenswerten Erbes präsentiert TAG Heuer auf dem außergewöhnlichen, 1000m2 großen Stand vier fantastische Fahrzeuge und ein Unterhaltungsprogramm, das Publikum, Besucher und Liebhaber begeistern wird:

  • Ein Porsche 911R
    Ein weltweites Unikat der berühmten Automarke mit einem einmaligen Design.
  • Das „Red Bull Racing – TAG Heuer“-Showcar 2017
    Red Bull Racing steht für vier Titel als zweifacher Weltmeister (FIA-Konstrukteurs- und Fahrertitel) in den Jahren 2010, 2011, 2012 und 2013. Red Bull Racing steht aber auch für ein etwas anderes Konzept in puncto Sport, das TAG Heuer überzeugt hat und perfekt zur neuen Marketingstrategie des Schweizer Uhrenherstellers passt.
  • Das „Formel-E“-Showcar
    Seit 2014 ist TAG Heuer Gründungspartner und offizieller Zeitnehmer der FIA-Formel-E-Meisterschaft, der ersten 100% elektrischen Einsitzer-Meisterschaft.
  • Und schließlich ein großartiger Audi R8 LMS 2015 N°28,
    unter anderem Gewinner des 24h-Rennens auf dem Nürburgring 2015.

5 exklusive Rennsimulatoren, ein Fotoautomat, eine für alle Besucher geöffnete Bar, zwei VIP-Salons, ein großer Bildschirm sowie ein Container mit der neuen „Samsung Gear VR“, in dem die verschiedenen Welten von TAG Heuer gezeigt werden, sorgen während der gesamten Dauer der Messe für Begeisterung am Stand.

Außerdem können die Besucher in einem ganz neuen Pop-Up-Store eine TAG Heuer-Boutique erleben. Dort wird die neue Uhrenkollektion präsentiert und zum Kauf angeboten, insbesondere die TAG Heuer Connected und die jüngste Neuauflage der berühmten Monaco mit dem legendären blauen, quadratischen Zifferblatt und linksseitiger Krone, deren Original Steve McQueen 1971 bei den Dreharbeiten zum Film Le Mans trug.

Ein Fest für Freunde sportlich-rassiger Chronographen und schöner Autos!

 

Links:

 

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Ulysse Nardin präsentiert das Modell NORTH SEA Minute Repeater

Der Ulysse Nardin North Sea Minute Repeater steht für höchste Uhrmacherkunst. Er verknüpft jahrhundertealtes
Kunsthandwerk mit modernster Technik.

 

 

Das aus feinem Gold und Champlevé-Email gefertigte North Sea-Modell zeigt eine unglaublich realistische Darstellung der gewaltigen Offshore-Bohrinseln, von denen aus auf offener See nach dem kostbaren „schwarzen Gold“ der Erde gebohrt wird.

 

Die Technik des Champlevé-Emails ist sehr selten. Diese Uhr ist ein ausgezeichnetes Beispiel für diese alte Kunst. Sie wurde im 12. Jahrhundert entwickelt und wird heute nur noch von einer Handvoll Kunsthandwerkern weltweit beherrscht.

 

 

Als Erstes muss der Graveur das Design auf eine Goldplatte übertragen. Mit großer Sorgfalt arbeitet er das Motiv dreidimensional in das Metall. Anschließend trägt der Emaillierer die verschiedenen Emailfarben auf.
Schließlich wird die Kreation durch den Graveur, der das Metall nach dem Polieren bis zur Perfektion ziseliert, zum Leben erweckt.

 

 

Kleine schwarze Indizes und elegante, schlichte Zeiger für Stunden und Minuten sorgen dafür, dass die Champlevé-Email auf dem Rotgold-Zifferblatt im Mittelpunkt steht.

 

 

Wird die Minutenrepetition aktiviert, beginnen drei aus 18 Karat Gold gearbeitete Kräne – die Jaquemarts – sich zu bewegen und akustisch die Stunden, die Viertelstunden und die Minuten anzuzeigen.

 

 

Details zum Ulysse Nardin North Sea Minute Repeater
(Ref. 736-61/E2-OIL)

  • Uhrwerk:
    • Kaliber UN-73
  • Gangreserve:
    • ca. 36 Stunden
  • Aufzug:
    • Handaufzug
  • Funktionen:
    • Minutenrepetition mit Jaquemarts
    • Schlagen von Stunden, Viertelstunden und Minuten
  • Gehäuse:
    • 18 Kt Roségold
  • Durchmesser:
    • 42 mm
  • Wasserdichtigkeit:
    • 30 m
  • Zifferblatt:
    • Champlevé-Email mit animierten Musikern in 18 Karat Gold
  • Glas:
    • Entspiegeltes Saphirglas
  • Gehäuseboden:
    • Saphirglas, verschraubt
  • Armband:
    • Leder mit Faltschließe
  • Limitierte Auflage:
    • 18 Exemplare

 

LINKS:

 

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Schweizer Uhrenexporte: Fehlstart im Januar 2017

Zum Jahresausklang 2016 waren aus der Uhrenbranche erstmals wieder optimistische Töne zu hören, auch was die Aussichten für 2017 betrifft. Die Zahlen der Schweizer Uhrenexporte für Januar 2017 sprechen leider eine andere Sprache. Der Abwärtstrend setzt sich fort. Mit einem Minus von 6,2% ist die erwartete Trendumkehr ausgeblieben.

Zwar beginnen sich einzelne wichtige Märkte zu stabilisieren und verzeichnen auch wieder leichte Zuwächse, wie dies z.B. in USA (+5%) oder China (+7,8%) der Fall ist. Andere Märkte hingegen, wie die Problemkandidaten Hong Kong (-3,9%), Deutschland (-7,7%) Japan (-21,7%) oder gar Frankreich (-27,1%) ziehen das Ergebnis in Summe eben nach wie vor gewaltig nach unten.

Auch die einzelnen Preiskategorien zeigen ein höchst unerfreuliches Ergebnis.

 

Selbst die mittleren Preisgruppen von 200 – 500 und 500 – 3000 CHF welche sich zuletzt als relativ robust gezeigt haben, geben im Januar  deutlich nach. Somit sind die Rückgänge nicht mehr „nur“ ein Problem der oberen Preisklasse im Luxussegment, sondern hat im Januar alle Produktgruppen erfasst, was auf eine allgemeine Kaufzurückhaltung schließen lässt.

Das nun final vorliegende Endergebnis aus 2016 geben wir Ihnen mit dem endgültigen Zahlenmaterial nochmals zur Hand.

 

Das Ergebnis 2016 ist erschütternd und wirft die gesamte Branche mit einem Gesamtumsatz von 19,4 Mrd CHF auf das Niveau von 2011 zurück. D.h. alle in der Zwischenzeit getätigten Investitionen zur Erhöhung der Kapazitäten sind mehr oder weniger obsolet geworden. Das bringt extrem hohe finanzielle Belastungen mit sich und dürfte dem ein oder anderen Unternehmen noch erhebliche Schwierigkeiten bereiten.

 

Der Autor:

Herr Dipl.-Ing. (FH) Patrick Weigert ist als Geschäftsführer einer Unternehmensberatungsgesellschaft u.a. für die Automobil- und Luxusgüterindustrie tätig und beobachtet und analysiert als Mitbegründer und Gesellschafter beim Deutschen Uhrenportal die Entwicklungen und Trends auf dem Sektor für hochwertige Uhren und neue Technologien.

Links:

 

 

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