EPHJ 2020, die weltweit grösste Fachmesse für Hochpräzisionstechnik

Die EPHJ, (ehemals EPHJ-EPMT-SMT) ist die einzige Messe der Welt, die im Herzen Europas alle Hochpräzisionskompetenzen in den Bereichen Uhren- und Schmuckherstellung, Mikrotechnik und Medizintechnik zusammenführt. Neben der Präzisionstechnik für Mikromechanik und Uhrmacherei stellen auch führende Medizinspezialisten ihre neuesten Produkte vor, um Ihnen die Möglichkeiten der neuesten Technologie vorzustellen.

Die Messe erleichtert die Entwicklung von Synergien zwischen den Berufen der Hochpräzisionstechnologie.

Die EPHJ findet in diesem Jahr vom 16. bis 19. Juni in Genf statt.
Besuchen Sie die Aussteller und Vorträge, um sich über die neuesten Innovationen, Dienstleistungen, Spitzenlösungen und Technologien für die Gestaltung, Herstellung, Entwicklung und Förderung Ihrer Produkte zu informieren.

 

LINKS:

 

 

Die Schweiz ist offizielles Partnerland der INHORGENTA MUNICH 2020

Ein besonderes Highlight der INHORGENTA MUNICH 2020 ist das Partnerland Schweiz: Die Eidgenossenschaft präsentiert sich mit verschiedenen Angeboten rund um das Thema Uhren – Aussteller, Kultur, Geschichte und Kulinarik. Die INHORGENTA MUNICH, Netzwerkplattform der Schmuck-, Uhren- und Edelsteinbranche, fördert mit dem Salon Suisse den internationalen Austausch vom 14. bis 17. Februar 2020.

Von Fortis über Frederique Constant, Guess und Maurice Lacroix bis hin zu Victorinox – die Besucher der INHORGENTA MUNICH können sich auf starke Schweizer Marken freuen. Traditionell ist das Land, das für handwerkliche Perfektion bekannt ist, mit großen Namen auf der Messe vertreten. Ein wichtiger Anziehungspunkt: Die Uhrenhalle A1. Dort befindet sich mit dem Salon Suisse auch das Zentrum des Partnerlandes. Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, erklärt: „Es freut uns, dass wir das ‚Land der Uhren‘ als Partner begrüßen dürfen und so den internationalen Austausch in der Uhrenbranche und darüber hinaus fördern.“Stefanie Mändlein, Projektleiterin der INHORGENTA MUNICH, ergänzt: „Der Uhrenbereich hat sich bei der INHORGENTA MUNICH in den letzten Jahren äußerst positiv entwickelt. Die Schweiz passt mit dem weltweit bekannten Uhren-Know-How ideal zu diesem Wachstumsfeld.“

Salon Suisse als Herzstück

Das Programm im Salon Suisse ist vielfältig. So zeigt etwa das renommierte Musée international d’horlogerie anhand von ausgewählten Exponaten die Uhrmacherkunst vom 18. Jahrhundert bis heute.

Mit der Ausstellung „Meine Uhr“ des Creativ Consultants Joachim Schirrmacher und des Fotografen Franco Tettamanti stellen Schweizer Persönlichkeiten ihre eigene Uhr und die Geschichte dahinter vor. Die Bar des Salon Suisse präsentiert Schweizer Spezialitäten und bietet somit einen idealen Rahmen zum Netzwerken.

Die Schirmherrschaft der Partnerschaft übernimmt die Schweizer Eidgenossenschaft: „Die INHORGENTA MUNICH stellt für uns eine ideale Möglichkeit dar, die Qualität und Innovationsfähigkeit unserer Uhrenindustrie einem kompetenten, fachkundigen Publikum zu zeigen“, sagt Markus Thür, Schweizerischer Generalkonsul in München. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten des Schweizerischen Generalkonsulats gehören unter anderem die Pflege und Förderung wirtschaftlicher Beziehungen. Die INHORGENTA MUNICH bietet dafür die optimale Plattform.

  • Salon Suisse mit Angeboten rund um das Uhrenhandwerk
  • Schirmherrschaft durch die Schweizer Eidgenossenschaft
  • Inspirierende Schweizer Kunst: Fotoprojekt „Meine Uhr“

LINKS:

Deutsches Uhrenportal

Inhorgenta

 

Der Schweizer Uhrenindustrie weht ein kühler Wind ins Gesicht

Am 24. April 2015 kam die erste Generation der Apple Watch auf den Markt. Seither sind 4 Jahre und 8 Monate vergangen. Erstmals offiziell angekündigt wurde sie am 09. September 2014.

Die Reaktionen der Uhrenhersteller, aber auch der einschlägigen Uhren-Experten, ließen nicht lange auf sich warten. Tonart und Wortwahl waren zwar unterschiedlich, im Ergebnis jedoch mehr oder weniger gleichlautend.

Alle gemeinsam räumten sie der Smartwatch keine wirklich großen Chancen einer nachhaltigen Verbreitung auf dem Markt ein. Allen voran der Marktschreier bei den Schweizer Uhrenkonzernen, Nick Hayek. Er überzog diese neue Art von Uhren geradezu mit hämischem Spott.

In den ersten zwei Jahren sah es dann auch tatsächlich so aus, als bliebe Apple mit seinem neuen Produkt der einzige erfolgreiche Anbieter und es könnte sich ein gewisses konstruktives Miteinander oder Nebeneinander einstellen. Jean-Claude Biver zeigte sich gar überzeugt, dass mit Hilfe der Smartwatch junge Leute der Generation Smartphone überhaupt erst wieder zum Tragen einer Uhr animiert werden könnten.

Heute wissen wir es besser. Weder das eine noch das andere trifft zu. Ganz im Gegenteil. Die Smartwatch und ihre heute fest am Markt etablierten Marken (Apple, Garmin, Huawei, Samsung und Xioami) verbuchen Jahr für Jahr hohe 2-stellige Zuwachsraten, während die Stückzahlen bei den Anbietern klassischer Uhren nur die entgegengesetzte Richtung kennen. Das Handgelenk muss sich eben für die eine oder die andere Variante entscheiden.

Leider hat es weder die Schweizer noch die deutsche Uhrenindustrie, bis auf wenige Ausnahmen, verstanden, den schnell wachsenden Markt der intelligenten Uhren für sich zu nutzen. Außer irgendwelchen längst abgelaufenen Ankündigungen sind keine erfolgversprechenden Produkte in Sicht.

Die aktuelle Einschätzung von René Weber, Analyst bei Bank Vontobel

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2019 gingen die Stückzahlen um 13,1% auf 17,1 Mio. Stück zurück. Das sind mehr als 2,5 Mio. Uhren weniger als noch ein Jahr zuvor. Zwar stieg der Umsatz wieder leicht um 2,7% an, auf 19,95 Milliarden Franken, aber das ist einzig und allein dem hochpreisigen Segment der Schmuckuhren zu verdanken.

„Mit ihrer Marke Swatch ist die Swatch Group die Nummer eins unter den Schweizer Einstiegsuhren. Dementsprechend wird diese Marke besonders stark vom mengenmäßigen Rückgang getroffen“, sagt der Analyst René Weber von Bank Vontobel.

„Aber auch Tissot, die Marke, die die mittlere Preislage der klassischen Schweizer Uhr repräsentiert, leidet unter der zunehmenden Beliebtheit von Smartwatches“, so Weber weiter.

Neben der Swatch Group, die rund zwei Drittel des Markteintritts- / Mittelklassesegmants hält, erwähnt Vontobel noch die Marken Victorinox (5%) und Mondaine (2%).

In den ersten neun Monaten diesen Jahres gingen die Ausfuhren von Uhren mit einem Exportpreis von weniger als 200 Franken (etwa 500 Franken Ladenpreis) um 11,5% und die Ausfuhren von Uhren zwischen 200 und 500 Franken um 4,6% zurück. Ebenfalls rückläufig sind Uhren mit einem Exportpreis zwischen 500 und 3.000 Franken (-5,3%). Während die Auslieferungen von Uhren mit einem Exportpreis von >3.000 Franken um stattliche 7,5% zulegen und damit den Gesamtumsatz stützen konnten.

„Wir gehen davon aus, dass die Einstiegs- und Mittelklasse-Marken auch künftig von Smartwatches betroffen sein werden, während das High-End-Uhrensegment weiteres Wachstum generieren kann“, so die Einschätzung der Analysten.

Jenen Herstellern und vor allem Lieferanten, die ihre auf hohe Stückzahlen ausgelegten Fertigungskapazitäten auslasten müssen, hilft das freilich wenig.

Infolge einer Anpassung der Produktion an die sinkenden Stückzahlen mussten einige Zulieferanten bereits Kurzarbeit anmelden oder ihre Belegschaft reduzieren. Dies seien aber keine Massenentlassungen führt der Präsident des Verbandes der Schweizer Uhrenindustrie, Jean-Daniel Pasche, aus.

„In unseren Fertigungslinien, die Komponenten für Einstiegsmodelle produzieren, mussten wir bereits einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen“, gab ein Lieferant zu Protokoll, der jedoch nicht genannt werden möchte.

„Insgesamt läuft die Uhrmacherei derzeit nicht besonders gut […]“

Es sind jedoch nicht alle Hersteller von Uhrenkomponenten gleichermaßen betroffen. Die Acrotec-Gruppe beispielsweise rechnet für 2019 mit einem Anstieg des Jahresumsatzes um 5 bis 10%, so Vertriebsleiter Philippe Metzger. Das gelingt jedoch nur, weil sich das Unternehmen schon frühzeitig diversifiziert hat und so seine Abhängigkeit von der Uhrenindustrie auf nurmehr 50% reduzieren konnte. Das Unternehmen aus Develier hat sich in den letzten Jahren zusätzlich auf medizinische und automobile Anwendungen spezialisiert und liefert darüber hinaus auch Komponenten für die Raumfahrt.

„Insgesamt geht es der Uhrenindustrie derzeit nicht besonders gut und es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Marken“, fügt Philippe Metzger hinzu und erinnert sich, dass er in der Uhrenindustrie schon mehrfach Turbulenzen erlebt hat.

Im Berner Jura, einer Region, in der die Uhrmacherkunst nach wie vor der wichtigste Absatzmarkt für den Sekundärsektor ist, „sei bei einigen Anbietern eine Verlangsamung des Mengenwachstums zu spüren und die Erwartungen an den Jahresabschluss sind entsprechend gedämpft“, führt der Direktor der Wirtschaftskammer Berner Jura (CEP), Patrick Linder, aus

„Mehr als hundert Unternehmen arbeiten direkt oder indirekt für die Uhrenindustrie im Berner Jura“, sagt Patrick Linder. „Der Druck auf die Margen der Zulieferanten gefährdet letztlich auch deren Möglichkeiten in neue und innovative Technologien zu investieren.“

Wohl dem, der das obere und oberste Segment bedient, wehe dem, der im Einstiegssegment unterwegs und auf hohe Stückzahlen angewiesen ist.

Und eine Entspannung ist nicht in Sicht.

Links:

24heures.ch

20min.ch

Deutsches Uhrenportal

Deutsche Uhrmacher

Smarte Zeitmesser

 

MeisterSingers erste astronomische Uhr erhält den German Design Award

MeisterSinger baut mechanische Einzeigeruhren: Zeitmessgeräte, die ihre Anzeige gestalterisch auf das Wesentliche reduzieren. Für weitere, kalendarische Informationen sucht das Haus jeweils eigene, in seinen Design-Kanon passende Formen. Das gilt auch für die Lunascope, die nun, nach dem Red Dot Award und dem IF Design Award, mit dem German Design Award den dritten renommierten Design-Preis erhält.

 

MeisterSinger Lunascope

 

Die Lunascope ist die erste astronomische Uhr im MeisterSinger-Sortiment. Mit der Anzeige der Mondphase gingen ihre Entwickler einen technisch wie optisch ungewöhnlichen Weg und die Uhr machte schon bei ihrer Vorstellung auf der Baselworld 2018 entsprechend Furore. Der Zifferblattausschnitt, in dem sich der Mond bewegt, nimmt fast die ganze obere Hälfte des Zifferblatts ein. Auf einem nächtlichen Sternenhimmel steht ein bis ins Detail naturalistischer Erdtrabant. Diese Darstellung entspricht der Präzision seines mikromechanischen Antriebs: Während viele Mondphasenuhren die Erdumrundung des Mondes auf 29.5 Tage abrunden und deshalb bereits nach drei Jahren um einen Tag korrigiert werden müssen, ist das bei der Lunascope erst nach 128 Jahren notwendig.

Der Rat für Formgebung, der den German Design Award für innovative Produkte vergibt, würdigt die gewagte Gestaltung der Uhr, die in Verbindung mit präziser Technik zu einer außerordentlich genauen Anzeige führt.

 

 

 

Details zur MeisterSinger Lunascope

  • Werk: ETA 2836-2 mit MeisterSinger-Modul, Automatik
  • Durchmesser: 40 mm
  • Gehäuse: Edelstahl, 4-fach verschraubter Glassichtboden, wasserdicht bis 5 bar, Saphirglas
  • Gangreserve: 38 Stunden
  • Armband: Kalbsleder mit Krokoprägung, Doppelfaltschließe

 

 

 

 

 

MeisterSinger

Im westfälischen Münster entstehen seit 2001 ganz besondere mechanische Armbanduhren: Sie tragen nur einen einzelnen Zeiger, von dessen nadelfeiner Spitze sich die Zeit ablesen lässt. Der Firmengründer Manfred Brassler stellt seine Zeitmesser mit diesem Merkmal in die technische und kulturelle Tradition der frühen Uhrmacherei.
MeisterSinger steht für Einzeigeruhren und eine entspannte Art der Zeitwahrnehmung.

 

 

LINKS: