Audemars Piguet: Royal Oak Ewiger Kalender Extraflach Automatik

Mit einem nur 2,89 mm hohen Uhrwerk und einem Gehäuse mit einer Höhe von gerade einmal 6,30 mm avanciert die Royal Oak Ewiger Kalender Extraflach Automatik zur flachsten automatischen Armbanduhr mit ewigem Kalender der Welt – und zum neuesten technologischen Highlight von Audemars Piguet.

 

 

Um ein extraflaches Uhrwerk mit einer Höhe von nur 2,89 mm zu erhalten, wurden die Funktionen des ewigen Kalenders, die sich gewöhnlich über drei verschiedene Ebenen erstrecken, neu angeordnet und befinden sich nunmehr auf einer einzigen Ebene. Dies führte zur Entwicklung zweier bahnbrechender und patentierter Innovationen: Die Kurvenscheibe für das Monatsende wurde in das Datumsrad integriert und die Kurvenscheibe für den Monat ist mit dem Monatsrad vereint.

Die Form jedes Einzelteils wurde komplett überarbeitet und optimiert, um die Zeit für das Einstellen und Montieren zu reduzieren. Und auch das Zifferblatt erhielt im Vergleich zu den vorherigen Royal Oak Ewiger Kalender Modellen ein völlig neues Antlitz. Die kleinen Zifferblätter für den Wochentag, das Datum und den Monat wurden vergrößert, um ihre Ablesbarkeit zu optimieren, während die Tag-/Nachtanzeige bei 8 Uhr symmetrisch zur Schaltjahresanzeige bei 4 Uhr angeordnet ist.

 

 

Die Royal Oak Ewiger Kalender Extraflach Automatik bietet durch die Kombination von Titan mit Platin 950 nicht nur einen eleganten Look, sondern sorgt ebenfalls für ein leichteres Tragegefühl am Handgelenk.
Die abwechselnd polierten und satinierten Oberflächen, die das Gehäuse, das Armband und die Lünette zieren, unterstreichen den ästhetischen Kontrast der beiden verschiedenen Materialien. Darüber hinaus weist das Zifferblatt der Royal Oak Ewiger Kalender Extraflach Automatik nicht länger das blaue „Grande Tapisserie“-Motiv auf. Stattdessen wird seine Ablesbarkeit durch eine blaue Satinierung und durch die raffinierte Ästhetik der Uhr optimiert.

 

 

Als derzeit flachste Armbanduhr mit ewigem Kalender der Welt läutet die Royal Oak Ewiger Kalender Extraflach Automatik einen Wendepunkt in der Geschichte von Audemars Piguet ein und ebnet den Weg für eine neue Generation an komplizierten Uhren, die sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von raffinierter Ästhetik, optimaler Ergonomie, technischer Spitzenleistung, historischem Savoir-faire und zeitgenössischem Lifestyle auszeichnen.

 

 

 

Royal Oak Ewiger Kalender Extraflach Automatik // 41 mm

  • Funktionen:
    Ewiger Kalender mit Wochentag, Datum, astronomischer
    Mond, Monat, Schaltjahr, Anzeige von Tag und Nacht,
    Stunden und Minuten
  • Gehäuse:
    Gehäuse aus Titan, satiniert, entspiegeltes Saphirglas und
    entspiegelter Saphirglasboden, Lünette und Bindeglieder
    aus poliertem Platin 950, verschraubte Krone aus Titan,
    wasserdicht bis 20 Meter
  • Zifferblatt:
    Blaues Zifferblatt, satiniert, blaue Zähler, aufgesetzte Indexe
    und Royal Oak-Zeiger aus Weißgold mit Leuchtbeschichtung
  • Armband:
    Armband aus Titan, satiniert, mit Bindegliedern aus
    poliertem Platin 950 und AP Faltschließe aus Titan
  • Uhrwerk:
    Manufaktur-Kaliber 5133 Mit Automatikaufzug
    Gesamtdurchmesser 32 mm (14¼ Linien)
    Gesamthöhe 2,89 mm
    Anzahl der Einzelteile 256
    Anzahl der Rubine 37
    Gangreserve 40 Std.
    Frequenz der Unruh: 2,75Hz
    (19.800 Halbschwingungen/Stunde)

 

 

Über Audemars Piguet

Audemars Piguet ist die älteste Haute Horlogerie Manufaktur, die sich noch immer im Besitz der Gründerfamilien (Audemars und Piguet) befindet. Seit 1875 bereichert das Unternehmen die Geschichte der Uhrmacherkunst unermüdlich um außergewöhnliche Kapitel, darunter eine Reihe Weltneuheiten. Im Vallée de Joux im Herzen des Schweizer Jura entstehen zahlreiche Meisterwerke in limitierter Edition, die sich durch ein eindrucksvolles Maß an uhrmacherischer Perfektion auszeichnen. Sie umfassen neben klassischen und traditionellen Uhren ebenfalls moderne Sportmodelle sowie wunderschöne Schmuckuhren für Damen und kostbare Einzelstücke.

 

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DAVOSA: Newton Pilot Moonphase Chronograph Limited Edition

Isaac Newton (1643-1727) war es, der seine Erkenntnisse mit denen anderer Forscher verknüpfte, und damit den Grundstein für das genaue Messen der Zeit legte. Dieses Wissen um die Zeit war wiederum die Voraussetzung, die die moderne Navigation maßgeblich voranbrachte und vielen Wissenschaftlern, Schiffskapitänen und Flugpionieren die genauere Erkundung der Welt ermöglichte.

 

 

Die neue Newton Serie von DAVOSA ist eine Hommage an den Erfinder unserer Zeit, indem sie sich an den ursprünglichen Erfordernissen zum Navigieren orientiert. Der auf 300 Stück limitierte Newton Pilot Moonphase Chronograph mit Nummernplakette auf der 9-UhrPosition ist das Flaggschiff der Serie.

 

 

In ihm arbeitet mit dem DAV 3051 auf Basis des ETA/Valjoux 7751 eines der kompliziertesten Chronographenwerke überhaupt: Das Automatikkaliber zeigt Stunden, Minuten, Sekunden an. Es verfügt über eine Stoppfunktion, eine Mondphasenanzeige und ein Zeigerdatum – mit roter Flugzeugsilhouette als Zeigerspitze, außerdem werden der Wochentag, der Monat sowie die Zeit als 24h-Stunden-Anzeige dargestellt.
Die hier verbaute Top-Ausführung beeindruckt darüber hinaus mit feinsten Dekorationen – angefangen über perlierte oder mit „Côte Circulaire“ versehene Brücken über gebläute Schrauben und einer Rhodium Plattierung bis hin zum neu konstruierten, maximal skelettierten DAVOSA-Rotor mit Genfer Streifenschliff.

 

 

Eingebettet ist das Uhrwerk in ein nach modernsten Methoden gefertigtes Gehäuse mit einer Wasserdichtigkeit von 5 ATM, vierfach einzeln verschraubtem Gehäuseboden mit Sichtfenster
und perfekten Proportionen von 44 mm Durchmesser und 14 mm Höhe. Matte und polierte Flächen wechseln sich ab, die Lünette nimmt die Wölbung des transparent entspiegelten Saphirglases auf, die konische Krone ist griffig gerändelt und trägt nach außen den DAVOSA-Stern. Die Drücker sind von einer satinierten Führung eingefasst, selbst aber poliert.

 

 

Das wahlweise blaue, graue oder schwarze Zifferblatt ist mit feinem Sonnenschliff versehen und unterstreicht die herausragende Fertigungsqualität. Die kreisförmig guillochierten Zähler liegen eine Ebene tiefer.

Die schwarze Variante ist auf die speziellen Anforderungen von Piloten hin optimiert: Hier sind nicht nur die wie bei allen Varianten die Zeiger mit der weißen Leuchtmasse BGW09 belegt, sondern auch die erhabenen Ziffern. Das bläuliche Licht sichert auch im Dunkeln präzise Ablesbarkeit.
Je nach Zifferblattfarbe hat die Newton Pilot Moonphase ein marineblaues, umbrabraunes oder schwarzes, glattes Rindslederarmband mit moderner Kontrastnaht.

 

 

Mit jeder Uhr erhalten die Käufer ein Zertifikat mit der jeweiligen Nummer, in dem die Spezifikationen der Uhr beschrieben werden. Zu kaufen gibt es die Newton Pilot Moonphase ab Juni 2019 im autorisierten Fachhandel.

 

Details zur DAVOSA Newton Pilot Moonphase Chronograph Limited Edition

 

 

  • Werk:
    • DAV 3051, Basis Kaliber ETA VJ 7751
  • Funktionen:
    • Stunden, Minuten, kleine Sekunde; Datumsanzeige durch zentralen Zeiger; Mondphase; 30-Minuten-Zähler, 12-Stunden-Zähler, zentraler Stoppsekundenzeiger; Datumsanzeige,
      Wochentagsanzeige und Monatsanzeige; Schnellkorrekturen von Datum, Tag, Monat und Mondphase
  • Gehäuse:
    • Edelstahl, konische Krone und verschraubter Glasboden
    • Maße: Ø 44mm, Höhe 14mm
  • Glas:
    • Saphirglas, entspiegelt
  • Wasserdichte:
    • 5ATM
  • Band:
    • Rindleder mit Dornschließe
    •  Bandanstoß 22mm
  • Leuchtmittel:
    • Superluminova BG W9
  • Preis: 2.398,00 Euro

 

 

 

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Chronoswiss: Regulator Classic Kitzbühel Edition

Die Kitzbüheler Alpenrallye, eine der führenden Classic-Car-Veranstaltungen Europas, schickt von 5. bis 8. Juni 2019 die schönsten Klassiker der Automobilgeschichte auf große Reise. Der hochkarätige Automobil-Event inspirierte den langjährigen Uhren-Partner Chronoswiss auch zum neuen Sondermodell, dem Regulator Classic Kitzbühel Edition, der insgesamt nur elf Mal angefertigt wird.

Über eine der hochwertigen Uhren kann sich der Sieger der Chronoswiss Sonderprüfung freuen.
Das sportive Design in der charakteristischen Handschrift von Chronoswiss, die markentypische hohe Qualität und das Kitzbühel Logo samt Limitierungsnummer machen den Zeitmesser zum begehrten Sammlerstück. Mit ihrer dynamischen Farbkombination trifft die exklusive Sonderedition voll ins Schwarze. Signalrote Highlights bringen Drive ans Handgelenk. Nachtaktiv wird die bis 100 m wasserdichte Uhr durch Super-LumiNova Akzente auf Zeigern und Zifferblatt.
Wie alle Uhren des Schweizer Herstellers wird auch das Sondermodell von erfahrenen Uhrmachern in Luzern von Hand gefertigt.

 

Chronoswiss Regulator Classic Kitzbühel Edition

 

Details zum Regulator Classic Kitzbühel Edition (Ref. CH-8723-GRBK-Kitzbühel)

  • Gehäuse:
    Massives Gehäuse in Edelstahl, geschliffen und poliert, verschraubte Lünette mit kanneliertem Zierring und doppelt entspiegeltem Saphirglas, verschraubter und geschliffener Boden mit Saphirglas, Zwiebelkrone, wasserdicht bis 10 bar, Bandstege verschraubt mit patentiertem System Autobloc
    Abmessungen: Ø 41 mm, Höhe 12,7 mm
  • Zifferblatt:
    Zentrum mattiert, Ringe mit Kreisschliff, Totalisatoren guillochiert, grau und schwarz galvanisiert
  • Zeiger:
    Form „Trigono“, rot lackiert; Stunde und Minute mit Super-LumiNova Inlay
  • Anzeigen:
    Regulator mit zentraler Minute, dezentraler Stunde und kleiner Sekunde
  • Werk:
    Chronoswiss Kaliber C.295, Automatik

    • Abmessungen:
      Durchmesser Ø 25,6 mm, Höhe 4,35 mm
    • Steine: 27
    • Unruh: Glucydur, dreischenklig
      Spirale: Anachron
    • Feinregulierung: Über Exzenter
    • Stoßsicherung: Incabloc
    • Schlagzahl: 4 Hz., 28‘800 A/h (Halbschwingungen)
    • Gangreserve: Ca. 42 Stunden
    • Ausführung:
      Gravierter Rotor mit Genfer Streifenschliff, kugelgelagert; Platinen und Brücken perliert; Anker, Ankerrad und Schrauben poliert

 

Oliver Ebstein, CEO von Chronoswiss,mit seiner Gattin im Mercedes 300 Cabrio

 

 

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Der Salon EPHJ-EPMT-SMT steht in den Startlöchern

In rund 3 Wochen startet zum 18ten mal der Salon EPHJ-EPMT-SMT. Auch in diesem Jahr findet diese mehrdimensionale Messe der Mikropräzisionstechnik vom 18. – 21. Juni 2019 auf dem Ausstellungsgelände der Palexpo in Genf statt.

Mit über 800 Ausstellern aus 18 Ländern und 20.000 erwarteten internationalen Fachbesuchern aus 5 Kontinenten knüpft der Salon EPHJ-EPMT-SMT an den Erfolg der vorhergehenden Ausstellungen an.

Während verschiedene Fachmessen ihr Geschäftsmodell hinterfragen müssen, erlebt der Salon EPHJ-EPMT-SMT, der sich hauptsächlich an die Zulieferer der Uhrenbranche richtet, keine Krise.

«Der Salon EPHJ-EPMT-SMT ist eine B2B-Fachmesse», erklärt Alexandre Catton, Direktor des Salons,« und das ist es, was seine Besonderheit und gleichzeitig auch seine Stärke ausmacht. Die Aussteller treffen ausschliesslich auf Schweizer und internationale Fachpersonen, Vertreter von Marken und solche, die Geschäfte abschliessen wollen, sich für Innovationen interessieren oder nach neuen Technologien für ihre Endprodukte Ausschau halten.»

Die Fachmesse bleibt für die Hochpräzisionstechnologien in den Bereichen Uhrmacher- und Juwelierkunst, Mikrotechnologie und Medizintechnik unerreicht. Dadurch entstehen jedes Jahr neue technologische und geschäftliche Brücken zwischen den verschiedenen Akteuren, und die Anzahl Aussteller, die eine Diversifizierung hin zum weltweit vielversprechenden Medtech-Bereich ankündigen, steigt (330). Gleichzeitig geben 704 Aussteller an, in oder für die Uhrenindustrie tätig zu sein.

Im Vergleich zu 2018 werden in diesem Jahr 120 neue Unternehmen ihre Produkte in Genf ausstellen. Diese neuen Aussteller widerspiegeln die erzielten Fortschritte sowie die neuesten technischen Anforderungen der Werkzeug-, Maschinen- und Hochpräzisionsindustrie auf eindrückliche Weise.

Die Industrie 4.0 wird mit innovativen Konzepten vertreten sein, die dazu dienen, die physische und digitale Welt in Einklang zu bringen. Mit dem noch immer brandaktuellen 3D-Druck sorgen mehrere Aussteller für ein weiteres Highlight der Fachmesse. Im Rahmen dieser Technologie können die komplexesten Projekte in Rekordzeit realisiert werden – vom Design bis zur Produktion. Die Robotik mit ihrer Fähigkeit, extrem präzise Mikrobausteine zu fertigen, bildet am Salon einen weiteren Schwerpunkt.

Durch das europäische Netzwerk der Start-up-Unternehmen, die zu äusserst vorteilhaften Bedingungen uasstellen können, nimmt der Salon EPHJ-EPMT-SMT seine Rolle als Beschleuniger und Entdecker von Innovationen wahr.

Daneben wird es auch wieder zahlreiche Round-Table Gespräche geben, bei denen es um Themen wie der Entwicklung der Integrationsmodelle von Zulieferern der Uhrenbranche, der Zukunftsfähigkeit von KMUs, der Herausforderung im Rahmen der Regulierungsstandards im Medtech-Bereich sowie den neuesten Laserinnovationen und der damit verbundenen Weiterbildung in der Uhren- und Schmuckbranche geht, während bestimmte Kunsthandwerkberufe tendenziell aussterben.

Der Salon EPHJ-EPMT-SMT findet statt vom 18. – 21. Juni auf dem Palexpo Gelände in Genf in unmittelbarer Nähe des Flughafens Genf.

Die Anmeldung und Registrierung kann jederzeit online unter folgendem Link erfolgen: http://ephj.ch/de/registration-t2019/

 

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EPHJ-EPMT-SMT

Deutsches Uhrenportal

 

Schweizer Uhrenexporte im April 2019: Der Abwärtstrend setzt sich fort

Heute wurden vom Schweizer Zoll die kummulierten Ausfuhren an Uhren aus Schweizer Produktion für den Monat April veröffentlicht.

Es klingt schon fast wie bei der Interpretation der jüngsten Wahlergebnisse. Die Resultate sind mau und alles andere als zufriedenstellend, dennoch geben sich alle frohgemut und die Verbände finden auch prompt Erklärungen für den aktuellen Zustand, der so schlecht ja gar nicht sei und im übrigen, doch über den Erwartungen liegen würde.

Aber wie lauten denn die konkreten Erwartungen? Dass es noch schlechter läuft? Die viel interessantere Frage wäre doch, was die Branche zu tun gedenkt, um sich gegen den Trend zu stemmen?

Zurück zu den Fakten: Allein hochwertige Uhren im obersten Preissegment, vorzugsweise aus Edelmetall- bzw. in Bimetallausführung, retten das Ergebnis vom April 2019 einigermaßen, wohingegen alle anderen Preisklassen und Materialien mehr oder weniger starke Rückgänge verzeichnen.

 

 

Rein mengenmäßig betrachtet, beträgt der Rückgang 17,1%. Das heißt ein Abschmelzen des Produktionsvolumens um 330.000 Einheiten in nur einem Monat. Ein Negativtrend, der bereits seit gut 6 Monaten in dieser Höhe zu beklagen ist.

Die Preissegmente unter 3000 Franken (Exportpreis) verzeichnen starke bis extrem starke Rückgänge. Die Zahl der ausgelieferten Uhren mit Preisen unter 200 Franken (Exportpreis) ging gar um mehr als 23% zurück.

 

Länder Mio. CHF Veränderung in %
Hong Kong 251,2 -3,90%
USA 205,5 16,80%
Japan 137,7 21,20%
China 131,1 -5,50%
Singapur 104,4 18,80%
Deutschland 102,8 1,60%
Vereinigtes Königreich 100,7 7,20%
Frankreich 84,5 0,10%
Italien 82,8 -8,90%
Süd Korea 79,8 3,30%

 

Die Ergebnisse für April waren in verschiedenen Märkten unterschiedlich. Die negative Veränderung der Exporte nach Hongkong (-3,9%) verstärkte die ab Ende 2018 einsetzende Wachstumsverlangsamung.

In den Vereinigten Staaten (+ 16,8%) verlief der Trend erfreulicherweise stark gegenläufig. Auch Japan (+ 21,2%) verzeichnet nach einer langen Flaute nun den vierten Monat in Folge ein ausgeprägtes Wachstum, während China (-5,5%) weiter an Boden verliert. Japan hat China als Exportmarkt nun wieder überholt. Auch Singapur stützte mit einem Wachstum von + 18,8% den Absatz. Die Situation in Europa war, wie schon in den Monaten zuvor, uneinheitlich. In Deutschland konnte mit +1,6% ein leichtes, in England sogar ein deutliches Plus (+7,2%) ausgemacht werden. Die starken Einbrüche in Italien (-8,9%) und Spanien (-18,8%) führen in Summe dann doch zu einem Verlust von -4,3%.

Vielleicht wäre es an der Zeit, dass sich so manch großer und auf hohe Stückzahlen programmierter Uhrenhersteller die Frage stellt, ob er sich nicht, ähnlich der einst großen Volksparteien, in einem ähnlichen Dilemma befindet und mit seinem Produkt und seiner Ausrichtung bestimmte Käufergruppen einfach nicht mehr erreicht. Die schlechten Nachrichten, die uns vergangene Woche von der Fossil-Group erreicht haben, dürften somit erst der Beginn einer umfassenden Neuordnung sein.