Nun ist es also „amtlich“. Breitling hat sich für die Baselworld 2020 abgemeldet. Als Grund lässt Georges Kern, der CEO von Breitling, verlauten, der neue Messetermin für die Baselworld in 2020, der in Abstimmung mit dem SIHH gewählt wurde, sei für Breitling zu spät und könnte mit den internen Planungen nicht in Einklang gebracht werden.

Breitling würde daher in 2020 eigene Veranstaltungen und Roadshows ausrichten.

Die Swatch Group, unter Nick Hayek, benutzt eine ähnliche Argumentation, jedoch ging es hierbei weniger um die Frage nach einem Termin, sondern ganz einfach ums Geld.

Erhebliche finanzielle Einsparungen waren der Grund, sich bereits in 2019 abzumelden. Von einem hohen zweistelligen Millionenbetrag war die Rede.

Und letztlich ist davon auszugehen, dass es bei Breitling nicht viel anders sein wird. Es geht um die in hohem Maße angespannten Finanzen. Die Dollars, Euros, Yen´s und Yuans schwappen bei Breitling & Co. nicht mehr so üppig in die Kassen. Der Verdrängungswettbewerb lässt grüßen.

Da ist es dann auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar, dass der ein oder andere auf die Bremse tritt.

Ob sich durch das Fernbleiben von der Messe der gewünschte Erfolg einstellt, darf indes bezweifelt werden. Und wie heißt es so schön: Reisende soll man nicht aufhalten.

Also kann man Breitling, der Swatch Group und so manch anderen, die jetzt auf eigene Faust versuchen, ihr Glück zu finden, nur die besten Wünsche hinterher schicken.

Die Baselworld und der SIHH sollten hingegen überlegen, ihre Auftritte komplett zu verschmelzen. So wäre wieder eine kritische Masse an Ausstellern zusammen und würde sicherlich für eine völlig neue Dynamik sorgen.

 

LINKS:

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