Anlässlich der Generalversammlung bei der Swatch Group am vergangenen Dienstag hat der Vorstand versucht, die Aktionäre in Bezug auf die Zukunft des Unternehmens zu beruhigen. Innovationen seien in der Pipeline und die Arbeitsplätze bleiben erhalten, so hieß es.

In einem schwierigen Marktumfeld ist der Nettogewinn der Gruppe um fast die Hälfte eingebrochen, aber die Erholung sei bereits in Sichtweite. Mit diesen Worten versuchte das Management der Swatch Group die Aktionäre zu beruhigen.

Aber trotz des schon fast unerschütterlichen Optimismus, welchen Nick Hayek als Präsident der Swatch Group an den Tag legt, bleiben die Aussichten für die Uhrenbranche reichlich vage.

Die Swatch Group verfolgt dennoch die feste Absicht, Arbeitsplätze in schwierigen Zeiten zu erhalten und auch keinen verschärften Druck auf Geschäftspartner oder Kunden auszuüben“, postolierte Nayla Hayek vor 3465 anwesenden Aktionären im Velodrome von Grenchen (SO).

Im zurückliegenden Jahr sank der Nettogewinn der Swatch Group um 47% auf 593 Millionen Franken. Der Umsatz sank um 10,6% auf 7,55 Milliarden Franken. Das operative Ergebnis fiel um 44,5% auf CHF 805 Mio. Das Ebit sank damit um 6,5 Punkte auf 10,7%; ein für die erfolgsverwöhnte Luxusgüterbranche ungwöhnlich schlechter Wert.

Die rückläufige Performance bekommen nun auch die Aktionäre zu spüren. Sie erhalten eine Dividende von CHF 6.75 pro Inhaberaktie und CHF 1,35 pro Namensaktie in diesem Jahr. Dies entspricht einem Rückgang von 10% gegenüber dem Vorjahr. Das sei ausgesprochen wenig, im Vergleich zum Rückgang des Ertrages um 47%, fügte Nayla Hayek hinzu.

Die Swatch Group sieht dennoch Grund für Optimismus und verwehrt sich gegen Tendenzen, nur noch Schwarzmalerei zu betreiben. „Was zählt, sei nicht nur das vorliegende Ergebnis, sondern ebenso die Planung und die Realisierung. Und das laufende Jahr 2017 stecke noch voller Möglichkeiten“, führt Nick Hayek weiter aus. Aktuelle und bereits laufende Produkte würden erneuert oder überarbeitet und völlig neue Dinge stünden kurz vor ihrer Marktreife, kündigte er weiter an.

Wir dürfen gespannt sein.

 

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