Was ist los bei Eterna?

Das Traditionsunternehmen, welches einst den kugelgelagerten Rotor für den automatischen Aufzug erfunden hatte, aus dem die heutige ETA hervorgegangen ist und das sich mit Modellen, wie der Kon-Tiki, gewidmet dem norwegischen Forscher Thor Heyerdahl, einen Namen von Weltruf gemacht hatte, kommt nicht zur Ruhe.

Die Firma wurde 2011 von der damaligen Besitzerin, der Familie Porsche, an den chinesischen Unternehmer Hon Kwok Lung (Citychamp Watch & Jewellery Group) verkauft, und wechselt nun schon zum wiederholten Male die Führungsmannschaft aus. Dies hat zur unmittelbaren Folge, dass Eterna auf der bevorstehenden Baselworld wohl ohne einen amtierenden CEO antritt. Der bisherige CEO, Robert Dreyfuss, steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung, ein Nachfolger wurde bislang nicht benannt. So etwas lässt tief blicken und schafft weder bei Kunden, noch Geschäftspartnern Vertrauen.

Dieses Vertrauen, sofern überhaupt noch vorhanden, wird gegenüber Geschäftspartnern ohnehin stark strapaziert. So lässt nach Informationen der NZZ (Neue Züricher Zeitung) auch die Zahlungsmoral von Eterna und des chinesischen Mutterkonzerns sehr zu wünschen übrig. Das ist keine gute Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017.

 

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