Der Name FREESDIAL, welcher die Uhr trägt, beschreibt einerseits, dass die Uhr freie nicht fest fixierte Zifferblätter (FREE DIALS) besitzt und andererseits dass Zeiger und Zifferblätter dieser Uhr sich in „FREESTYLE“ bewegen. Der spezielle Minutenzeiger, welcher auch seine Länge verändert, bewegt sich über den bewegenden Zifferblättern (FREE DIALS). Auf der Rückseite der Uhr sind 3 weitere, frei drehende Anzeigescheiben (FREE DIALS) in dem Aufzugsrotor integriert. Diese 3 Anzeigescheiben sind zentral durch je ein Kugellager montiert und drehen sich frei um die jeweilige Drehachse. Der Zeiger und die Zifferblätter der Minutenanzeige, bewegen sich in gewisser Weise „FREESTYLE und grundlegend anders als bei anderen Uhren, welche meistens ein fest fixiertes Zifferblatt und konstant drehende Zeiger aus dem Zentrum der Uhr besitzen. Das Uhrwerk NORD N4 enthält 30 Rubinlagersteine und 14 Präzisionskugellager.

 

 

Die Anzeige der Minuten erfolgt durch den über Exzenter gesteuerten Zeiger, sowie durch die 2 beweglichen Zifferblätter. (FREE DIALS) Die komplette Gruppe von Zeiger und Zifferblätter besteht aus insgesamt 10 Einzelteilen. Der Zeiger wird durch 2 gegenläufige Zahnräder mit aufgesetzten Exzentern angetrieben. Durch den zusätzlichen Exzenterhebel welcher auf der Zeigergruppe montiert ist, verändert der Zeiger auch seine Länge über die Dauer von 60 Minuten. Der zusätzliche Exzenterhebel ist durch einen Pleuel mit der sich verschiebenden Zeigerspitze verbunden, dadurch verschiebt sich die Zeigerspitze und gleitet auf dem Hauptzeiger auf und ab, wobei die Zeigerspitze den grössten Hub pro Minute bei ca. 15 Minuten und 45 Minuten erreicht.

Der Hauptzeiger wiederum hat seinen grössten Hub und grösste Geschwindigkeit pro Minute im Bereich von 60 Minuten und 30 Minuten und bewegt sich langsamer im Bereich von 15 Minuten und 45 Minuten. Die beiden beweglichen Zifferblätter (FREE DIALS) werden durch je 1 Zahnrad mit aufgesetztem Exzenter angetrieben und sind so ausgelegt dass sie im Bereich von 15 und 45 Minuten einen grossen Hub haben. Die Zifferblätter bewegen sich in entgegengesetzter Richtung zum Zeiger, was die Auflösung der Zeitanzeige und die Ablesbarkeit verbessert.

 

 

Die Mechanik der Minutenanzeige besteht aus 2 Gruppen. Die erste Gruppe stellen die beweglichen Zifferblätter und die zweite Gruppe die speziellen Zeiger. Der Zeiger und die Zifferblätter bewegen sich mit variierenden Geschwindigkeiten während der Dauer der 60 Minuten, was durch die Exzenter, durch die sie angetrieben werden, zustande kommt. Das Zusammenspiel von Zeiger und Zifferblätter ist so konzipiert, dass bei grossem Hub je Minute des Zeigers, die Zifferblätter sich mit kleinem Hub je Minute bewegen und umgekehrt.

 

 

Jedes der 2 Zifferblätter ist auf einem separatem Support montiert, welcher einen kugelgelagerten Drehpunkt besitzt. Der Support an welchem das jeweilige Zifferblatt verschraubt ist, hat ein gegenüberliegendes Gewicht und ist so konstruiert dass sich der Schwerpunkt der kompletten Zifferblatt-Support-Gruppe genau über dem kugelgelagerten Drehpunkt liegt.

 

 

Uhrwerk: NORD N4

Anzeige der Minuten: Durch in der Länge veränderlichen Zeiger welcher über 2 gegenläufige Exzenter gesteuert wird und 2 beweglichen Zifferblättern.
Stunden dezentral / GMT Anzeige / Day & Night Anzeige / Datum
360° Aufzugsrotor: mit 3 integrierten frei drehenden Anzeigescheiben.
30 Rubine und 14 Präzisionskugellager 28800 Halbschwingungen/Stunde, Gangreserve 42 Stunden, Basis ETA 2824

 

Über NORD-ZEITMASCHINE:

NORD weist geografisch auf die nördliche Schweiz hin, wo Daniel Nebel im Jahr 1971 geboren wurde und seit 1998 seine Uhren unter dem Markennamen NORD Zeitmaschine herstellt. Da diverse Einflüsse aus dem Maschinenbau in seinen Uhren zu finden sind und er seine berufliche Tätigkeit mit einer Lehre als Maschinenmechaniker begann, ergab sich Zeitmaschine als zweiten Teil des Markennamens. Nach mehreren Jahren Berufstätigkeit im Bau von Prototypenmaschinen sowie im Werkzeugbau, begann Daniel Nebel 1995, parallel zum Beruf, mit dem Studieren und Herstellen von Armbanduhren. 3 Jahre später, im Jahr 1998, wurde dann die erste Uhr unter dem Namen NORD Zeitmaschine fertiggestellt. Über die folgenden Jahre erweiterte er sein Wissen über mechanische Uhren und baute seine Werkstatt kontinuierlich aus.
Fertigte er am Anfang hauptsächlich die Bestandteile Gehäuse, Zifferblätter, Kronen, Drücker, Schrauben und Scheiben für seine Uhren, sind durch die Weiterentwicklung in den Bereichen Entwicklung, Konstruktion und Herstellung über die Jahre weitere Teile wie Zahnräder, Triebe, Platinen, Brücken, und Zeiger dazu gekommen. Die hohe Fertigungstiefe macht es Daniel Nebel heute möglich, komplexe Uhren, angefangen bei der Konstruktion über die Herstellung der Komponenten bis hin zur Montage in der eigenen Werkstatt entstehen zu lassen.

 

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