Das Projekt „GOLDGENA“ wurde gegründet, um in einer Art Guerilla Manier die großen Schweizer Premium Uhrenhersteller zu provozieren und letztlich vorzuführen. In etwa so, wie der amerikanische Automobilhersteller Tesla aktuell alle großen deutschen Marken am Nasenring hinter sich herzieht.

Welche Statements formulieren die Gründer und Macher von Goldgena und was haben Sie konkret vor?

 

Die Ausgangslage:

  1. Die Initiatoren von Goldgena stammen allesamt aus der Schweizer Uhrenindustrie und kennen nur zu gut, wie dort gearbeitet und gutes Geld verdient wird.
  2. Sie sagen, dass die Freiheiten, die das Label „Swiss Made,“,  selbst in seiner reformierten Form bietet, von vielen Herstellern dahingehend ausgelegt und genutzt wird, viele wichtige Komponenten der Uhr kostengünstig in Asien oder zumindest außerhalb der Schweiz fertigen lassen, ohne den Kunden darüber in Kenntnis zu setzen.
  3. Goldgena führt ferner aus, dass die Endkundenpreise bei vielen Schweizer Marken das 8 bis 10-fache (tlw. noch höher) der reinen Produktionskosten betragen.
  4. Die Preise in der Regel auch nicht kalkulatorisch ermittelt werden, sondern verlangt wird, was der Markt hergibt.
  5. Goldgena ist der Meinung, dass zahlreiche Hersteller den Bogen mittlerweile überspannt haben, und der Schuss bereits nach hinten losgegangen ist. Die rückläufigen Verkaufszahlen belegen das eindrucksvoll.

 

Neues Geschäftsmodell:

Goldgena ist dabei, ein neuartiges Geschäftsmodell aufzubauen.

  • Allen voran steht volle Transparenz. Der Kunde soll wissen, was er kauft und woher die Einzelteile der Uhr stammen, bzw. wer sie produziert.
  • Dazu wird eine Online-Platform mit dem Namen TTO (Total Transparency of Origin) eingerichtet.
  • Auch andere Hersteller, die sich von den sonst in der Branche so sorgsam gehüteten Geheimnissen verabschieden möchten, sind eingeladen, sich TTO anzuschließen.
  • Last not least wird Goldgena sehr hochwertige Uhren entwickeln und auf den Markt bringen, deren Endkundenpreis sich mit dem äußerst scharf kalkulierten Faktor 3,5 aus dem Herstellungspreis errechnet. Diese werden damit also um rund 50% unter den Preisen liegen, die sonst für gewöhnlich verlangt werden.

 

Welche Zielsetzung verfolgt Goldgena mit seinem Projekt?

Goldgena sagt, dass die Schweizer Uhrenhersteller vor einer radikalen Kehrtwende stehen. Einige hätten es bereits verstanden, andere noch nicht. Um der schwindenden Kaufkraft, insbesondere aber auch der schwindenden Bereitschaft der Käuferschaft viel Geld für eine hochwertige mechanische Uhr auszugeben, müssen völlig neue Wege beschritten werden und die Abläufe und somit die Kosten radikal gesenkt werden, und zwar ohne jegliche Zugeständnisse bei der Produktqualität. Volle Transparenz ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Schlüssel zum Erfolg.

Um klar zu machen, wohin die Reise geht, sollen zur Veranschaulichung u.a. diese beiden von Goldgena veröffentlichten Videos dienen.

Wie funktioniert das Geschäft derzeit und was sind die Risiken

 

 

Und was verbirgt sich wirklich hinter sehr vielen „SWISS MADE“ Uhren?

 

 

Goldgena öffnet auf seiner Online-Platform nun jede Woche ein neues Kapitel seiner Vorgehensweise. Wir dürfen gespannt sein, in Kürze auch mehr darüber zu erfahren, wer sich hinter dieser Initiative verbirgt.

 

LINKS:

 

 

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