Breaking News: Lenovo fährt das Geschäft mit Smartwatches zurück

Nicht nur die traditionellen Uhrenhersteller haben derzeit größere Probleme, auch Hersteller von intelligenten Uhren mit Display sind, nach veritablen Anfangserfolgen, nicht gerade auf der Erfolgsspur. Die Verkäufe sind im Jahr 2016 massiv eingebrochen. Obwohl Lenovo mit seiner Moto360 noch zu den vergleichsweise erfolgreichen Anbietern mit zumindest stabiler Nachfrage gehört, möchte das Unternehmen auf absehbare Zeit kein neues Modell auf den Markt bringen.

Ursprünglich wurde erwartet, dass mit dem für Anfang 2017 von Google nun endlich erwarteten Roll-Out von Android Wear 2.0 auch die dritte Generation der Moto360 erscheinen wird. Dem wird nun nicht so sein.

Nach Einschätzung von Lenovo hat der Markt für Smartwatches noch keine ausreichende Dynamik entwickelt, die eine Neu- oder Weiterentwicklung der aktuellen Hardwareplattform rechtfertigen würde. Es ist aber davon auszugehen, dass das Update auf Android 2.0 die aktuelle Moto360 erreichen wird.

Lenovo möchte die Entscheidung, eine Pause einzulegen, jedoch nicht als generellen Rückzug verstanden wissen, sondern behält sich ein Come-Back jederzeit vor. Damit reagiert Lenovo auf den für die Elektronik-Branche ungewöhnlich zähen Verlauf ähnlich, wie zuvor bereits Intel. Auch dieses Unternehmen fährt sein Engagement auf diesem Sektor zurück.

 

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BREAKING NEWS: Die Traditionsmarke Breitling soll verkauft werden

Seit Tagen gehen Gerüchte um, dass es auch um den Luxus-Uhrenhersteller Breitling nicht zum Besten bestellt ist. Die Krise in der Uhrenindustrie führt seit 18 Monaten in Folge zu stark rückläufigen Verkäufen. Die Ursachen sind vielfältiger Natur und lassen keine rasche Besserung oder gar Rückkehr zu neuen Verkaufsrekorden erwarten.

Breitling als einer der wenigen verbliebenen unabhängigen Hersteller von Luxusuhren hat in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, sein Image als Premiumhersteller mit eigenen Manufakturkalibern aufzupolieren. Die Aufwendungen hierfür sind enorm und die Preise für Uhren mit hauseigenen Kalibern wurden entsprechend kräftig nach oben gezogen.

Nun trifft es die Luxus-Uhrenhersteller zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Die Investments sind längst nicht abgeschrieben und die Verbindlichkeiten entsprechend hoch.

Gemäß Informationen des US-Magazin Bloomberg erhielt die Familie Theodore Schneider als Eigentümer von Breitling durch die Investmentbank GCA Altium Ltd. eine klare Verkaufsempfehlung.

Wer für eine Übernahme in Frage kommt und ob es bereits konkrete Interessenten oder Absprachen gibt, ist derzeit unklar.

 

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Erreicht die Uhrenkrise nun auch Glashütte?

Dass das Geschäft mit Uhren ganz generell nicht mehr rund läuft, wird inzwischen nicht nur auf Expertenebene offen diskutiert, sondern hat auch die Tages- und Lokalpresse erreicht. Die schlechten Nachrichten kommen bislang vornehmlich aus der Schweiz, wo akribisch genau Buch geführt wird – und zwar seit Jahren – wie sich die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie entwickeln. Und die Zahlen, welche vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie, nach Abgleich der Daten mit den Zollbehörden, Monat für Monat veröffentlicht werden, kennen seit rund 1 1/2 Jahren nur eine Richtung und die weist konstant nach unten. Der zurückliegende Monat Oktober war mit einem Rückgang von 16% sogar der schlechteste Monat des Jahres 2016 überhaupt.

Neben diesen an sich schon schlechten Nachrichten gibt es nun erste Verkäufe von Firmen. Frédérique Constant und Alpina gehen an Citizen. Maurice Lacroix sollte schon längst veräußert werden, findet aber keinen Käufer. Nun kommt sogar Breitling in die Diskussion. Die Gewinne bei Richemont und Swatch Group sind um über 50% eingebrochen. Die Richemont Group zieht erste Konsequenzen, baut den kompletten Vorstand radikal um, reduziert bei einigen ihrer Top-Marken gleich mehrere hundert Arbeitsplätze, indem Zeit- und Leiharbeitsverträge nicht verlängert werden und baut auch Stammpersonal ab, was von lautstarken Protesten der Gewerkschaften begleitet wird. Die Zulieferer ISA France und Technotime sind bereits insolvent. Der feine französische Luxus-Uhrenhersteller Pequignet musste ebenfalls Insolvenz beantragen, da die Kapitalgeber weitere, dringend erforderliche Geldspritzen ablehnen. Unsichere Zeiten also, wohin das Auge blickt.

Nun fragt sich das uhrenaffine Publikum: Findet das alles nur in der Schweiz und im angrenzenden Frankreich statt, oder handelt es sich um ein generelles Problem, welches auch vor den bekannten Produktionsstandorten in Deutschland nicht Halt macht?

Die Meldungen, welche vorliegen, sind weniger offiziell und daher im Detail nur schwer nachprüfbar. Jedoch war nicht zuletzt auf der nur wenige Wochen zurückliegenden Munichtime ein deutlich nachlassendes Interesse zu spüren. Nicht nur seitens der Aussteller, die dieses Jahr in merklich geringerer Zahl vertreten waren, aber auch der sonst hohe Ansturm an Besuchern hat deutlich nachgelassen. Wird mit Zulieferen gesprochen, so wird dort jetzt spür- und sichtbar weniger gelächelt,  stattdessen sind vermehrt lange Gesichter anzutreffen. Die Auftragslage verschlechtert sich zusehends.

Die Uhrenhersteller selbst geben sich noch alle Mühe, Ruhe zu bewahren und Zweckoptimismus zu verbreiten. Erste Meldungen in der deutschen Presse lassen jedoch – trotz aller Dementis – klar erkennen, dass das grundsätzliche Problem auch bei den deutschen Herstellern angekommen ist und die Verantwortlichen in den Chefetagen sich damit beschäftigen dürfen. Sei es, dass versucht wird, glaubhaft zu dementieren, dass es weder einen Einstellungsstopp noch Entlassungen gäbe (A.Lange & Söhne) bzw. dass bereits ausgeplante und angekündigte Bauvorhaben auf unbestimmte Zeit verschoben werden (Nomos). „C.H. Wolf Glashütte“, der aus dem ehemaligen Unternehmen „Hemes Glashütte“ hervorgegangene Neuanfang, musste bereits im März 2016 den Geschäftsbetrieb wegen Überschuldung aufgeben.

Die jüngst in den beiden deutschen Medien Neckar-Chronik und Tag24 erschienen Artikel lassen erkennen, dass der Wind sich gedreht hat, auch im Müglitztal und somit auch in Glashütte.

 

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BREAKING NEWS: Der französische Luxus-Uhren Hersteller Pequignet ist insolvent

Der starke Rückgang der Umsätze im Luxus-Uhrensegment fordert ein weiteres Opfer. Der kleine, aber feine Hersteller von Luxus-Uhren „Pequignet“, beheimatet in dem malerischen französischen Städtchen Morteau, im Departement Haut-Doubs, unweit der Schweizer Grenze, musste Insolvenz anmelden.

Pequignet hat neben Uhren in der Einsteigerpreisklasse, ausgestattet mit Quarz- und hauptsächlich von SEIKO zugekauften einfachen Automatik-Werken, auch ein edles sowie technisch und optisch anspruchsvolles Manufakturkaliber, das „Calibre Royale“, entwickelt. Die damit ausgestatteten Uhren wurden zu durchaus moderaten und wettbewerbsfähigen Preisen angeboten.

In 2012 übernahmen zwei private Investoren Philippe Spruh und Laurent Katz das Unternehmen und investierten insgesamt EUR 11 Mio. kamen aber nie in die Gewinnzone. Durch den der Uhrenkrise nun geschuldeten Umsatzrückgang müssten zur Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung des Geschäftsbetriebes nun weitere EUR 10 Mio. aufgewendet werden, was die beiden Hauptaktionäre jedoch ablehnen.

Das Unternehmen hat nun bis 08. Februar 2017 – knapp 3 Monate – Zeit einen Käufer zu finden, um den Betrieb fortzuführen und damit die Arbeitsplätze für die insgesamt 42 Mitarbeiter zu sichern. Am 22. Februar 2017 wird in einer Dringlichkeitssitzung über die Ergebnisse der Bemühungen entschieden werden.

 

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Swiss „CODE41“ alias GOLDGENA erfolgreich auf Kickstarter

Die Schweizer Uhrenindustrie ist im Umbruch. Aber nicht nur weil neue Technologien in rasender Geschwindigkeit den Markt erobern und den etablierten Herstellern das Geschäft vermiesen, nein, es sind auch progressive Ideen und dynamische Macher aus der etablierten Szene dabei, die das Geschehen aufmischen und den Druck im Kessel zusätzlich ansteigen lassen. Nicht nur, dass ein Jean-Claude Biver TAG Heuer ordentlich durchgeschüttelt und zurück auf die Erfolgsspur geführt hat, oder ein Yvan Arpa nicht nur extravagante Uhren für extravagante Hersteller entwirft, so zeichnet er auch für das Design von Samsung´s neue Gear S3 verantwortlich. Aber es kommt noch viel spannender:

Bereits vor Monaten hat ein Projekt namens „GOLDGENA“ die Branche aufhorchen lassen. Ein Team von uhren- und designbegeisterten Machern rund um den in Lausanne beheimateten Claudio d`Amore hat im Netz für Furore gesorgt, indem den etablierten Uhrenhersteller pure Geldgier und schräge Geschäftsmethoden auf Kosten von Zulieferern, die häufig in Asien sitzen, vorgeworfen wird.

 

 

Die Jungs im Projekt „GOLDGENA“ sind aber nicht nur mit sonst streng gehüteten Geheimnissen, die Kalkulation und die Herkunft der Teile einer Uhr betreffend, an die Öffentlichkeit gegangen, sondern haben das Thema selbst in die Hand genommen und treten nun den Beweis an, dass eine hochwertige, stylisch aufgemachte Uhr für den Kunden keineswegs Unsummen an Geld kosten muss.

Als Label hat sich das Projekt Goldgena für den Namen „CODE41“ entschieden. Die Zahl 41 steht dabei für die Vorwahl der Schweiz. Claudio d`Amore und sein Team haben sich zur Absicherung der Finanzierung und zur Ausweitung der Publicity für eine Kampagne bei der Crowdfunding Plattform „Kickstarter“ entschieden. Das Projekt ist seit wenigen Tagen online und das Finanzierungslimit i.H. von 80.000 CHF wurde bereits um das Dreifache überschritten. Der Erfolg ist damit sicher gestellt. Die Kampagne läuft noch 21 Tage, also bis zum 22.12.2016. Da kann sich der ein oder andere zu vergünstigten Konditionen noch ein absolut außergewöhnliches und dabei wegweisendes Weihnachtsgeschenk machen.

 

Links:

 

 

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