Die französische Uhrenmanufaktur Pequignet ist zurück!

Die im Jahr 1973 von Emile Pequignet im französischen Jura gegründete Firma Pequignet war viele Jahre bekannt für seine Damenuhren mit den charakteristischen „Pequignet-Links“, Armbändern, die sich wunderbar an das Handgelenk schmiegten. 5 Golden-Dial-Awards in Paris zeugen vom großen Erfolg dieser Uhrenlinie.

Im Jahr 2006 eröffnete Pequignet dann sein eigenes Haute-Horlogerie-Labor und entwickelte das hauseigene Manufakturwerk „Calibre Royal“, komplett von Pequignet in Frankreich entworfen, hergestellt und montiert.

 

Die französische Uhrenmanufaktur Pequignet ist zurück

 

In den Jahren 2010 und 20111 wurden die ersten Uhrenlinien mit dem Calibre Royal ausgestattet und Pequignet wurde zur französischen Haute-Horlogerie-Manufaktur. So erhielt das Modell Rue Royale z.B. zahlreiche Auszeichnungen als „Uhr des Jahres 2011“ in den Niederlanden, Belgien und Japan.
In Deutschland gewann die Royal Grand Sport 2013 den 2. Platz in ihrer Preiskategorie bei der Wahl der „Goldenen Unruh“.

2012 haben zwei private Investoren das Unternehmen gekauft um seine Unabhängigkeit und die französischen Wurzeln zu bewahren. Die verschiedenen Uhrenlinien wurden weiterentwickelt und neue Modelle kamen auf den Markt.

Doch leider musste der kleine, aber feine Hersteller von Luxus-Uhren „Pequignet“ im Winter 2016 Insolvenz anmelden. Wir berichteten darüber hier: Beitrag vom 01.12.2016

Im Februar 2017 gab es positive Nachrichten: Es übernahmen vier Führungskräfte der Firma die Geschäfte der Manufaktur: Beitrag vom 27.02.2017.


Nun ist  PEQUIGNET HORLOGERIE mit neuen Modellen und frischem Wind zurück! Die über 40jährige Geschichte einer großen französischen Uhrenmarke geht weiter.

 

französischen Uhrenmarke
Pequignet Royale Manuelle

 

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Transparenz in der Uhrenbranche? In einem volatilen Umfeld

Angespornt von Konsumenten, die der Rhetorik großer Marken überdrüssig sind und stattdessen den wahren Wert der von ihnen gekauften Produkte gerne kennenlernen möchten, hat die Idee der Transparenz vor allem in der Modebranche im Laufe der Jahre deutlich an Bedeutung gewonnen.

Für einige großen Marken gehört das goldene Zeitalter des Konsums, in dem sie dem Endkunden die von ihnen beworbenen Produkte zu jedem beliebigen Preis schmackhaft machen konnten, der Vergangenheit an.

Der aufgeklärte und gut informierte Konsument nimmt bei seinen Einkaufsgewohnheiten mittlerweile eine vollkommen neue und andere Rolle ein. Die neue Spezies der Konsumenten verfolgt aufmerksam die aktuellen Nachrichten über Marken und ihre Produkte und fordert Transparenz und Ehrlichkeit ein. Die Kunden von heute möchten wissen, wie und von wem das Produkt hergestellt wurde. Diese neue Ausrichtung steht jetzt im Mittelpunkt des Kaufgeschehens und verlangt nach Informationen zu Produktionskosten und Verkaufspreisen.

Aber welches sind die Auswirkungen auf das Einkaufserlebnis und wie passen sich die Marken an diese neuen Erwartungen der Verbraucher an?

Detaillierte Erläuterungen zu Kosten und Herkunft

Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage ihrer Konsumenten zeigen sich zahlreiche, vor allem jüngere Marken und Start-Ups offen für Informationen zu Kosten und Herkunft ihrer Produkte. Dazu zählen unter anderem:

  • Die Kosten der Rohstoffe und Vormaterialien oder auch einzelner Komponenten sowie deren Herkunft
  • Arbeitskosten sowie die Produktionsstandorte
  • Die Kosten für den Transport

So stellt der amerikanische Versandhändler Everlane seinen Besuchern sämtliche Informationen zu Kosten und Herkunft seiner Produkte zur Verfügung. Everlane fordert die Kunden sogar auf, sich vor jedem Kauf die folgenden zwei Fragen zu stellen:

1) In welcher Fabrik wurde das gewünschte Produkt hergestellt?

2) Wie hoch sind dessen Herstellkosten?

 

Quelle: everlane.com

 

Auch das französische Bekleidungshaus Maison Standards legt die Produktionskosten Stück für Stück und Schritt für Schritt offen. Zudem werden zahlreiche Fotos aus den Fabriken auf der Webseite präsentiert.

 

Quelle: maisonstandards.com

 

Und wie profitiert nun der Verbraucher davon?

Die Vorteile für den Verbraucher, die volle Transparenz über Kosten und Herkunft zu erhalten, liegen auf der Hand:

  • Zugang zu allen Informationen über das Produkt: Produktionsmethoden, Produktionskosten, Produktionsstandort und Marge, die vom Unternehmen aufgeschlagen wird.
  • Die sozialen Auswirkungen: Der Verbraucher ist Teil eines verantwortungsvolleren und ökologischen Prozesses.
  • Bessere Qualität: Ein transparentes Unternehmen kann keine Kosten in Bezug auf die Qualität der verwendeten Komponenten oder Rohstoffe sparen, so dass der Verbraucher nicht länger im Unklaren gehalten werden kann.
  • Ein fairer Preis: Das transparente Unternehmen muss seine eigene Marge begrenzen, um dem Kunden einen stimmigen Verkaufspreis offerieren zu können.

Ist das, was in der Mode bereits praktiziert wird, auch in der Welt der feinen Uhren denkbar?

Was die Uhrmacherei anbelangt, hat die Entwicklung – hin zu mehr Transparenz bei Kosten und Herkunft – bei den Hauptakteuren der Branche bislang wenig Anklang gefunden. Viele Uhrenmarken verhalten sich insbesonders in Bezug auf die Herkunft ihrer Komponenten extrem zurückhaltend. Während viele Prêt-à-porter-Marken – von Zara bis Hermès – nicht mehr umhin kommen, die Ursprünge ihrer Kollektionen bekannt zu machen, ist dies bei Uhren bislang eher nicht der Fall.

Intransparenz dominiert nach wie vor die Uhrenwelt. Die meisten großen Marken vertrauen immer noch sehr stark ihrem guten Image sowie ihrer Bedeutung auf dem Markt.

Dieses gute Image, an da sie so lange und so intensiv hingearbeitet haben, könnte durch die Transparenz zur Herkunft von Bauteilen oder ganzer Produktionsschritte, die bei vielen Herstellern mittlerweile fest in China etabliert sind, erheblichen Schaden nehmen. Ganz zu schweigen von den hohen Gewinnmargen, die die großen Uhrenmarken – aus gutem Grund – nicht offenlegen wollen.

Aber wird das so bleiben oder wird Transparenz in der Konsumwelt von morgen doch zur Norm?

Das Schweizer Uhren Start-Up CODE41, aber auch einige andere sind fest davon überzeugt, dass der uneingeschränkten Transparenz die Zukunft gehört – auch im Uhrenmarkt. Der moderne, aufgeklärte Kunde ist immer weniger bereit, die Katze im Sack zu kaufen und jeden x-beliebigen Preis zu bezahlen.

Quelle: CODE41.com

Deshalb ist CODE41 zum Vorreiter der Uhrenbranche geworden, indem das Unternehmen dieses Konzept in einer bislang geheim gehaltenen Welt vorantreibt. Dies ermöglicht es dem Start-Up, die wachsende Nachfrage von Liebhabern der Feinmechanik, die nach Transparenz fragen, zu folgen und gleichzeitig eine enge Beziehung zu den Kunden aufzubauen, was es schließlich ermöglicht, hochwertige mechanische Uhren zu unschlagbaren, weil ehrlichen und fair kalkulierten Preisen anzubieten.

Quelle: CODE41.com

 

Mit der Einführung des TTO-Labels (Total Transparency on Origin), das allen Uhrenmarken offen steht, ist CODE41 sogar noch einen Schritt weiter gegangen.

CODE41 hat unter dem Pseudonym „Goldgena“ bereits in 2016 die Total Transparency Kampagne gestartet und seine nach diesen Grundprinzipien entworfenen und gefertigten Uhren unter der Marke CODE41 über Kickstarter sehr erfolgreich auf dem Markt positioniert.

 

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OMEGA lanciert das Modell Railmaster im Denim-Look

Dank ihres praktischen Designs und ihrer anti-magnetischen Eigenschaften, war die Original Railmaster aus dem Jahr 1957 „wie gemacht“ für die Arbeitswelt. Heute zollt die Kollektion mit einem neuen, von Denim inspirierten Modell, ihrer industriellen Vergangenheit Tribut.

 

Railmaster mit Demim-Band

 

Um die aktuelle Railmaster mit Denim zu verbinden, versah Omega die neue Uhr mit einem vertikal gebürsteten “Jeans-blauen” Zifferblatt. Die spitz zulaufenden Indizes sowie der Stunden- und
Minutenzeiger sind mit hellgrauer Super-LumiNova gefüllt, die bei Dunkelheit blau leuchtet. Der braune Lollipop-Sekundenzeiger sowie der Railmaster-Schriftzugs erinnert an die Nähte von  Denim Jeans.

In Anlehnung an das Railmaster-Design verfügt das neue 40mm-Modell über ein symmetrisches gebürstetes Edelstahlgehäuse sowie eine konische Krone.

 

Omega Railmaster mit Demim - Band (Ref. 220.12.40.20.03.001)
Omega Railmaster mit Demim-Band

 

Die neue Railmaster wird von dem Master Chronometer Automatikwerk Kaliber 8806 angetrieben, das 15-mal besser gegen magnetische Felder geschützt ist als das Original. Durch das Schweizerische Institut für Metrologie (METAS) auf höchstem Standard zertifiziert, sind Master Chronometer Werke resistent gegenüber Magnetfeldern von mehr als 15‘000 Gauss.

Das Modell wird an einem dunkelblauen NATO-Band getragen, das auf der Rückseite – ebenso wie die Schlaufen – mit braunem Leder ausgestattet ist. Wahlweise ist dieser Zeitmesser auch mit einem Edelstahlband erhältlich.

 

Railmaster mit Edelstahlband (Ref.220.10.40.20.03.001)
Omega Railmaster mit Edelstahlband

 

Der Preis für die ab September 2018 erhältliche Omega Railmaster mit Demim-Band liegt bei € 4.500,- und für die Omega Railmaster mit Edelstahlband bei € 4.600,-.

 

 

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Dugena launcht seine erste Kinderuhren-Kollektion

Pünktlich zum Schulbeginn launcht Dugena ihre erste Kinderuhren-Kollektion. Dabei bleibt die Traditionsmarke ihrem Stil treu und setzt auf ein klassisches Design, das in diesem Fall auf poppige Farben und bequeme Silikonarmbänder trifft.

Die neuen Dugena-Kinderuhren namens „Diver Junior“ und „Yumi“ sind genau die richtigen Begleiter im Alltag und mit ihren knalligen Farben ein garantierter Hingucker.

 

Details zur Dugena Diver Junior

 

Kinderuhr Diver Junior
Kinderuhr Diver Junior (Ref. 4460890)

 

  • Gehäuse:
    Edelstahl, 36,5 mm
  • Armband:
    Silikon
  • Werk:
    Miyota 2115
  • Preis:
    49,95 €

 

Dugena Diver Junior.Dugena Diver Junior

 

 

 

Details zur Dugena Yumi

Dugena Kinderuhr Yumi
Kinderuhr Yumi (Ref. 4460893)

 

  • Gehäuse:
    Kunststoff, 30 mm
  • Armband:
    Silikon
  • Werk:
    Seiko PC21J
  • Preis:
    29,95 €

Kinderuhr Yumi.Dugena Yumi

 

Dugena

Dugena blickt mit seinen Uhren auf eine langjährige Erfolgsgeschichte zurück. Die Wurzeln der Traditionsmarke aus Deutschland reichen bis ins Jahr 1917. Dabei umfasst das Sortiment klassische Armbanduhren für Damen und Herren zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis.

 

 

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Die Schweizer Uhrenexporte im Juli 2018: Das Wachstum findet in Asien statt

Die Exporte der Schweizer Uhrenindustrie legen auch im Juli weiter zu und bleiben, wie schon im ersten Halbjahr, auf robustem Wachstumskurs. Die Umsätze beliefen sich auf 1,71 Mrd. Schweizer Franken, und lagen damit um 6,4% höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Bezeichnenderweise waren Bicolor Uhren, also zumeist einer Kombination aus Stahl und Gold, mit einem Anstieg von 17,3% am gefragtesten. Bei Uhren aus Edelmetallen, wie Gold oder Platin, fielen die die Zuwächse mit 2% hingegen vergleichsweise gering aus.

 

 

Der Zuwachs beim Umsatz wirkte sich aber auch bei den Stückzahlen überproportional positiv aus. Getrieben durch einen starken Anstieg in der Einstiegspreisklasse, nahm die Stückzahl um satte 9% zu. Das überrascht umso mehr, als just in dieser Klasse den Schweizer Anbietern starke Konkurrenz aus Asien und USA mit ihren überwiegend intelligenten Uhren gegenüber steht. Die Frage sei erlaubt, wie das Bild aussehen würde, hätten die Schweizer Hersteller ebenfalls ein wettbewerbsfähiges Produkt im Angebot?

Mindestens ebenso überraschend ist in diesem insgesamt sehr positiven Umfeld allerdings die Schwäche der Preisklasse 200 – 500 CHF, die einen tatsächlichen Verkaufspreis von etwa 500 – 1500 Euro abbildet.

So positiv die Gesamtentwicklung in Stückzahl und Umsatz auf den ersten Blick auch erscheinen mag, so sehr offenbart ein zweiter, etwas genauerer Blick, die erneute enorme Abhängigkeit des Wachstums von den Märkten in Asien. Hongkong steht wieder voll unter Dampf, aber auch Japan legt weiter mächtig zu. Und Südkorea sowie Singapore überraschen ohnehin.

Obgleich die Wirtschaft in den USA boomt und brummt, wie es besser eigentlich nicht sein kann, übt sich dieser Markt wieder in gedämpfter Zurückhaltung.

 

Länder Mio. CHF Veränderung in %
Hong Kong 259,8 26,80%
USA 179,9 -0,70%
China 130,2 -0,40%
Japan 118 16,60%
Vereinigtes Königreich 110 7,60%
Frankreich 105,6 -1,00%
Italien 95,7 -9,10%
Singapur 95,1 9,40%
Deutschland 93,3 -8,60%
Süd Korea 83,2 41,90%
Summe der TOP 10 Länder 1270,8 7,74%

 

Weniger gut ist es auch in Europa bestellt. Dieser Markt will einfach nicht so recht auf die Beine kommen. Die vereinzelten Lichtblicke im ersten Halbjahr in Deutschland, Frankreich oder Italien erweisen sich als nicht wirklich standfest und zeigen – mit Ausnahme Frankreich – wieder deutlich in die falsche Richtung. Das Vereinigte Königreich liefert im Juli mit + 7,6% zwar erstmals wieder erfreulichere Zahlen, im Mittel über alle 7 Monate gerechnet (-8,3%) gibt dieser in 2017 noch so erfolgreiche Markt jedoch wenig Anlass zur Freude.

In weiterer Folge könnte die erneute Schwäche des Euro gegenüber dem Schweizer Franken – ausgelöst durch die Krise in der Türkei – die Geschäftsentwicklung im Euroraum weitere belasten.

Aber abgerechnet wir bekanntlich zum Schluss, also warten wir die Entwicklung im zweiten Halbjahr ab und blicken mit Spannung auf das in Kürze beginnende Weihnachtsgeschäft.

Stand 07/2018

 

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