Februar 2017: Die Schweizer Uhrenexporte setzen die Talfahrt fort

Die Situation der Schweizer Uhrenexporte im Februar 2017

Wer optimistisch ins neue Jahr blickte und glaubte, für die Uhrenbranche sei das Schlimmste überwunden und in 2017 würden wieder bessere Ergebnisse zu erwarten sein, sah sich bislang getäuscht.

Allein der Markt in China (+6,7%) zeigt eine Stabilisierung bei gleichzeitig besseren Umsätzen. Andere wichtige Märkte wie Hong Kong (-12,1%) oder auch die USA (-26,2%) und Japan (-17,3%) setzen die Talfahrt unvermindert fort. Das gleiche gilt auch für wichtige Märkte in Europa. Das konjunkturell vergleichsweise robuste Deutschland (-12,1%) liefert keine besseren Ergebnisse als Italien (-13,9%) oder Frankreich (-9,8%).

 

Länder Mio. CHF Veränderung in % Anteil in %
Hong Kong 186,8 -12,1% 12,50%
USA 147,6 -26,2% 9,90%
China 107,7 +6,7% 7,20%
Vereinigtes Königreich 94,9 +1,9% 6,40%
Japan 92,7 -17,3% 6,20%
Italien 84,8 -13,9% 5,70%
Summe der 6 Länder 714,5 -12,6% 48,00%

Insofern haben die Rückgänge also keineswegs, wie so oft behauptet, nur mit externen Faktoren zu tun. Der hohe Kurs des Schweizer Franken ist längst eingepreist und die Antikorruptionsgesetze in China haben ihren ersten Schrecken ebenfalls verloren. Denn just dieser Markt erholt sich langsam wieder.

Aber die Märkte in Japan und in der westlichen Hemisphäre leiden weiterhin ganz erheblich. Hier machen sich die hausgemachten und viele Jahre lang ignorierten Probleme der Uhrenbranche bemerkbar.

 

 

Besonders hart trifft es die Einstiegspreisklasse 0 – 200 CHF (-21,6%). Hier hinterlassen unverkennbar die neuen Connected Watches, Smartwatches und Wearables der großen IT-Konzerne ihre Spuren. Die Einschätzung, dass jemand, der eine Smartwatch kauft, zusätzlich auch zum Kauf einer konventionellen Uhr animiert wird, erweist sich als fatal und schlichtweg falsch.

Ebenfalls höchst problematisch zeigt sich der Bereich der Luxusuhren in der Preisklasse oberhalb von 3000 CHF mit einem Umsatzrückgang von – 10,4%. Hier trifft es die Schweizer Edelmarken ins Mark. Uhren als Statussymbol nehmen an Bedeutung ab. Getreu dem Motto „My Home is my Castle“ werden in vielen Regionen mehr und mehr andere Dinge als die teure Uhr für erstrebenswert und sexy eingestuft. Der Smart Buyer strahlt die neue Bescheidenheit bei gleichzeitig hohem Preisbewußtsein aus. Die hemmungslosen Preisorgien der letzten Jahre und die mancherorts kaum noch vorhandene Servicequalität rächen sich jetzt.

Mit einem blauen Auge kommen die mittleren Preisklassen davon. In den Preiskategorien 200 – 500 CHF und 500 – 3000 CHF bewegen sich die Rückgänge mit -6,7% bzw. -3,1% noch in einem halbwegs beherrschbaren Rahmen. Der Kunde, der für überschaubare Beträge nach „Good Value for Money“ Ausschau hält, orientiert sich bevorzugt innerhalb dieses Rahmens.

Stand 03/2017

 

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Baselworld 2017: Der Wind hat sich gedreht, das smarte Handgelenk ist plötzlich en Vogue

Der Wind hat sich gedreht, die smarte Uhr am Handgelenk ist auch in Kreisen der besseren Uhren plötzlich nicht mehr verpöhnt, seit TAG Heuer und nun auch Montblanc das Thema für sich entdeckt haben.

Eine kritische Betrachtung von Dipl.-Ing. (FH) Patrick Weigert, Unternehmensberater und Analyst beim Deutschen Uhrenportal:

Gehen wir gedanklich 8 Jahre zurück. Das Start-Up „Pebble“, begann 2009 ursprünglich als Studentenprojekt, unter der Leitung des umtriebigen, damals gerade einmal 23 Jahre alten Youngsters Eric Migicovsky, an der University of Waterloo in Kanada, nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit, an der ersten Smartwatch zu tüfteln. 2011 wurde das Projekt „Pebble“ schließlich vom Gründungszentrum Y Combinator in Mountain View in Kalifornien aufgenommen.

Dann, im April 2012 erschien plötzlich auf Kickstarter die erste Crowdfunding Kampagne von Pebble. Von vielen sogenannten und häufig selbsternannten Experten wurde Migicovsky belächelt. Als er dann im Januar 2013 mit der ersten Plastik-Smartwatch auf den Markt kam, war das Gelächter groß. Insbesondere die zahlreichen Uhren-Experten haben sich abfällig geäußert und diesem Teil eine Absage erteilt, sofern sie denn überhaupt realisiert haben, um was es hierbei ging.


Im Bild: Pebble Classic, erste Generation von 2013

 

Wir hatten uns bereits damals auf Umwegen direkt aus den USA ein erstes Exemplar beschafft. Und wie war unser Eindruck? Design und Material: Aus der Sicht eines Uhrenliebhabers, vernichtend. Aber Soft- und Hardware einfach genial! Das haben aber damals die allerwenigsten verstanden. Auch wir wurden mitleidig belächelt, als wir uns mit dem Teil erstmals auf die Straße und unter die Leute wagten.

Unter den Nerds hat Migikovsky dann aber sehr rasch eine Fangemeinde entwickeln können, die ihm die Stange gehalten und über die Social Medias die nötige Reichweite und erforderliche Anerkennung für seine Pionierarbeit verschafft hat. Jener Vollprofi, der das Thema bereits damals sehr ernst genommen hat, war Apple.

Dann 2014, erreichten die ersten Gerüchte um eine iWatch – so nannte man die Apple Watch damals noch – die Welt der feinen Uhren. Aber da schien ja noch alles bestens zu sein. Die Fachpresse jubelte, die Uhrenhersteller waren in Partylaune. Als Apple sich dann gar erdreistete, beim ein oder anderen Uhrenhersteller anzuklopfen, um für sein Projekt zu werben, wurde in gewohnt arroganter Manier dankend abgelehnt.

Dann vor zwei Jahren, erblickte die Apple Watch schließlich das Licht der Welt. Die Presse jubelte noch immer und die Partylaune bei den Herstellern war zunächst noch ungebrochen, aber nicht wegen der Apple Watch, sondern die Chinesen zahlten noch immer fast jeden Preis.


Im Bild: Apple Watch 2, neueste Generation

 

Als dann aber, wie aus heiterem Himmel, die Freigabe des Wechselkurses vom Schweizer Franken durch die Schweizer Nationalbank kam und zu allem Überfluss auch noch die Antikorruptionsgesetze in China erste Auswirkungen zeigten, waren für Presse und Hersteller die Schuldigen schnell ausgemacht. Die Schuldigen dafür, dass sich das Karussel offensichtlich doch nicht mehr ganz so flott drehte.

Die Frage, ob das eventuell und vielleicht auch etwas mit der smarten Apple Watch zu tun haben könnte, wurde von Fachpresse und Herstellern unisono verneint. Nein, niemals, die Smartwatch sei allenfalls eine vorübergehende Erscheinung. Mit den Rückgängen im Verkauf habe das ja rein gar nichts zu tun, tönte es laut und vernehmlich.

Als Frédérique Constant und Mondaine dann als erste Schweizer Uhrenmarken mit einer, nennen wir sie mal Mildhybrid-Smartwatch auf den Markt kamen, wurde das Ganze ebenfalls eher belächelt, denn wirklich ernst genommen. Auch wurde häufig davon gesprochen, dass die Uhr nicht richtig funktionieren würde, im Übrigen viel zu teuer wäre und darüber hinaus weiteres unsachliches „BlaBla“ verbreitet.


Im Bild: Mondaine, hybride Horological Smartwatch

 

Fast gleichzeitig hat der umtriebige und visionäre Chef von TAG Heuer, Jean-Claude Biver,  angekündigt, zusammen mit Intel und Google etwas auf die Beine zu stellen. Das war 2015. Die Baselworld befand sich damals noch immer im Dornröschenschlaf und die Presse ist mit ungebrochener Begeisterung von einem Manufakturkaliber zum nächsten gepilgert, schließlich wurden noch immer rauschende Partys gefeiert und der Schampus floss reichlich. Eine Uhr ohne richtiges Manufakturkaliber, so wurde gebetsmühlenartig postuliert, sei ja immer nur die zweitbeste Wahl.

Als dann TAG Heuer im letzten Jahr seine Connected in Basel auf einem recht unkonventionell, eher an Media- und Saturnmärkte erinnernden Probiertisch vor dem eigentlichen Messestand dem Publikum präsentierte, war schnell klar, was hier los ist. Dieser Tisch war eigentlich immer gut frequentiert, von Jung bis Alt. Jeder interessierte sich dafür.

 

Im Bild: TAG Heuer Connected, Baselworld 2016

 

Auch die Presse, die zuvor noch lauthals verkündete, eine Smartwatch sei doch gar keine Uhr, sondern ein Microcomputer, ein Gadget, kurzum ein seelenloses Gebilde, hat jetzt eine erste vorsichtige Kontaktaufnahme gewagt. Der ein oder andere war ja zuvor schon mal nach New York zur offiziellen Vorstellung gepilgert, auf Kosten des Veranstalters versteht sich, und musste dann notgedrungen und wider seiner Natur doch etwas Positives dazu texten. Und diese nicht unerheblichen Kosten zahlt – wie selbstverständlich – der Kunde über den erhöhten Preis des Produktes. Ist das noch zeitgemäß? In anderen Branchen weht auch an dieser Stelle der Wind längst aus einer völlig neuen Richtung.

Aber was ist seither passiert? Das Jahr 2016 war getragen vom Lecken der Wunden, denn die Geschäfte liefen schließlich bis auf ganz wenige Ausnahmen ziemlich schlecht bis sehr schlecht. Aber ein neues Manufakturkaliber oder gar eine Siliziumspirale werden immer noch als der Weisheit letzter Schluss gefeiert. Es hat nur scheinbar immer noch keiner gemerkt, dass das Interesse an diesen Themen in der Öffentlichkeit und beim Leser spürbar nachgelassen hat. Dank leerer Kassen wurde dann statt Dom Perignon jetzt schon mal Sparkling Wine nach Methode Champenoise ausgeschenkt. Wie peinlich!

Die junge Generation hat dafür nur ein Kopfschütteln übrig und fragt sich, wovon reden die, was machen die da eigentlich? Kommen die aus dem Museum, von gar von einem fremden Stern, oder um was geht es hier?

Schöne Neue Welt eben: Die Welt der Smartphones, Minicomputer, Wearables und der Digitalisierung. Connected und Social Media rund um die Uhr. Und wer bedient das? Auf der Baselworld 2016? Immer noch weitgehend Fehlanzeige! Die junge Generation wird an Messen wie CeBit, CES, IFA, ISPO, usw. verwiesen.

Die Presse schüttelt nach wie vor ungläubig den Kopf und versteht die Welt nicht mehr.

Da gibt es aber bereits ganz andere Medien, unzählige Print- aber hauptsächlich starke Online Plattformen, wie Heise Online, Chip, c’t, Computerbild, PCtipp, und, und, und…., die sich der Thematik längst angenommen haben und wirklich wissen, wovon sie sprechen. Und dann kümmern sich auch noch völlig andere Absatzkanäle, wie die großen Elektronikdiscounter, Amazon & Co. um die Kunden und was finden wir dort? Genau: Die Schöne Neue Welt.

 

Im Bild: 15 Meter lange OLED-Tunnel von LG, bestehend aus 216 einzelnen 55-Zoll-Curved-OLED-Displays mit 447.897.600 Pixeln, auf der IFA 2016

 

Neben Flatscreen-TV´s mit übergroßen Curved-Megadisplays gibt es dort Fitnesstracker und eben auch Smartwatches aller bekannten und weniger bekannten Hersteller. Die IT-Giganten Apple, Asus, Huawei, LG, Samsung & Co. haben das Thema längst entdeckt und an sich gerissen. Und die Baselworld? Schläft die weiter? Und die Schweizer und die Deutschen Uhrenhersteller, mit Ausnahme TAG Heuer und neuerdings Montblanc, schlafen die auch alle weiter? Und die verunsicherte Presse was macht die? Versteht sie die Welt noch?

Nein, jetzt sind alle aufgewacht, (fast) alle sind hellwach! Was ist passiert?

Die Baselworld hat immer mehr Probleme, ihre üppigen Flächen zu füllen. So wie der Schampus nicht mehr so reichlich fließt, ist auch der ein oder andere Stand (gesund) geschrumpft, weil das Marketing Budget zwangsläufig zusammengestrichen wurde oder was noch viel schlimmer ist, wenn eine Insolvenz dem Aussteller gar den kompletten Knock-Out verpasst hat, oder die Fläche – aus welchen Gründen auch immer – gar nicht mehr belegt wird.

Was tun sprach Zeus? Nun, Not macht bekanntlich erfinderisch und so kann sich Samsung mit einem 46 m langen Stand erstmals auf der Baselworld in Halle 1.1, abseits von CES, CeBit, ISPO, MWC, IFA, und, und, und …. in angenehmer und viel entspannterer Atmosphäre auch jenen Uhreninteressierten präsentieren, die neben all den feinen Manufakturkalibern auch gerne die (Uhren-) Welt von Morgen näher kennenlernen möchten.
Samsung Gear S3 Frontier
Im Bild: Samsung Gear S3 Frontier, gestaltet vom Schweizer Designstudio Ivan Arpa

 

Nachdem nun TAG Heuer vor wenigen Tagen die Rakete der zweiten Generation seiner TAG Heuer Connected, Modular 45 genannt, gezündet hat, passt ja fast alles. Nun hat auch noch Montblanc mit der neuen Summit Smartwatch – zwar nicht als Aussteller in Basel vertreten, die Groupe Richemont geht mit der SIHH bekanntlich ihren eigenen Weg – deutlich gemacht, dass der Weckruf mittlerweile auch bei Johann Rupert, dem CEO der Compagnie Financière Richemont angekommen ist. Allein die Swatch Group besitzt ein noch höheres Trägheitsmoment und lässt sich bis Ende 2018 Zeit, um dann runde 10 Jahre nachdem Migicovsky sich erstmals mit dem Thema Smartwatch beschäftigt hat, angeblich etwas ganz Sensationelles vorzustellen. Gut Ding braucht Weile, mal mehr, mal weniger.

 

TAG Heuer Connected Modular 45

Im Bild: TAG Heuer Connected Modular 45

 

Ist die Smartwatch in der Einschätzung der wirklichen Experten und Strategen damit immer noch eine vorübergehende Erscheinung? Wohl kaum! Sonst hätten Konzerne, wie LVMH und Richemont jetzt nicht diesen Weg eingeschlagen. Und Nick Hayek wird seit Kurzem auch nicht müde, der Welt zu sagen, dass er doch auch etwas tue.

Und die Presse, die bis vor kurzem noch getönt hat, die Smartwatch sei doch gar keine richtige Uhr, die baut – getreu Konrad Adenauer, „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“ – auf das Kurzzeitgedächtnis der Leser, korrigiert die Richtung und schwenkt auf den neuen Pfad ein, Hauptsache, die Partylaune kehrt baldmöglichst zurück. Aber kehrt sie denn wirklich wieder zurück?

smarte Watch von Montblanc

Im Bild: Montblanc Summit Smartwatch

 

Dummerweise ist die Elektronik ein völlig anderes, viel dynamischeres, extrem schnelllebiges und gleichzeitig sehr viel komplexeres Pflaster. Auch die Margen sind in aller Regel sehr viel dünner. Da geht es in erster Linie um Stückzahl und Geschwindigkeit. Und die Elektroniker sind ziemlich sparsame Leute, denn der Wettbewerb dort hat eine ganz eigene Qualität. Eine Fossil Q-Wander kostet gerade einmal ein Drittel dessen, was die neue Montblanc Summit Smartwatch kostet und bietet bis auf den fehlenden Pulssensor sonst exakt die gleiche Technologie. Beide sind im Übrigen „Made in China“, noch Fragen?

Ein mechanisches (Manufaktur-) Kaliber ist ein durchschaubares und gut erklärbares, mehr oder weniger komplexes Funktionsgebilde. Ein gut ausgebildeter und erfahrener Meisteruhrmacher beherrscht in der Regel selbst aufwendige Komplikationen und kann, wenn er genügend Zeit bekommt, auch etwas sehr Komplexes realisieren.

 

Im Bild: RONDA R150 automatic Movement

 

Im Bild: Vacheron Constantin, Calibre 3750, bestehend aus 2.800 Einzelteilen

 

Elektronik hingegen ist nicht wirklich sichtbar und für den Einzelnen schon längst nicht mehr überschaubar. Abermillionen von Schaltkreisen, die in einem modernen Mikroprozessor auf kleinster Fläche ihre Arbeit verrichten, entziehen sich dem normalen Sachverstand. Hier haben wir es mit einer hochgradig abstrakten Materie zu tun. Ein einzelner Ingenieur wäre hoffnungslos überfordert, müsste er alle Details eines Mikrocomputers – und nichts anderes ist eine Smartwatch – in seiner ganzen Tiefe verstehen oder gar entwickeln.



Im Bild: Chipsatz der Apple-Watch 1

 

Aber der Mikrocomputer ist ohne Software, ähnlich einem mechanischen Uhrwerk ohne Schwingsystem, ein totes Gebilde. So, wie erst die Unruh und die Spiralfeder ein mechanisches Uhrwerk in Schwingungen versetzen, so erweckt nur hochkomplexe mit mehreren Millionen Programmzeilen aufwartende Software eine moderne Smartwatch zum Leben und haucht ihr all jene Funktionen ein, derer sich die verschiedenen Anbieter von Smartwatches nun bedienen. Dazu bedarf es ganzer Hundertschaften von Entwicklern, die so etwas stemmen und pflegen und dann noch in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.


Im Bild: Der Samsung Konzern wendet 2016 jeden Tag 30 Mio. EURO, allein für Forschung und Entwicklung auf

 

Und wie sieht die Presse das? Fähnlein dreh Dich – schließlich bläst der Wind jetzt aus einer anderen Richtung – und berichten wieder brav das, was die Hersteller aktuell vorbeten.

Schöne Neue Welt!

 

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Phantastische Automobile und phantastische Uhren: 87. Internationaler Automobilsalon Genf

Der Genfer Automobilsalon ist soeben zu Ende gegangen. Und er hat dieses Jahr seit Langem wieder einmal richtig Spaß gemacht. Es gab tolle Autos zu sehen. Tolles Design, einige gar zum Niederknienen, so schön. Der „Haben Wollen Effekt“ war wieder zurück. Und es waren auch wieder zahlreiche Uhren zu sehen. Nicht nur zahlreiche Apple-Watches an den Handgelenken einiger Manager oder Fachjournalisten, nein die hochwertige Mechanik war es, die Spaß gemacht hat, neben einzigartigen Automobilen präsentiert zu werden.

Neben über 10.000 Journalisten aus aller Welt konnte die Messeleitung rund 690.000 Eintritte vermelden.

 

87. Internationaler Auto Salon

Im Bild: Blick in die Messehalle 5

Die Verleihung des renommierten Titels „Car of the Year“ findet seit einigen Jahren im Rahmen der Eröffnung des Genfer Automobilsalons statt. Wir waren in diesem Jahr erstmalig dabei und tief beeindruckt von Vorgehensweise und Transparenz der Auszeichnung.

 

Jeder kann exakt nachvollziehen, wieso und weshalb die einzelnen Teilnehmer so und nicht anders beurteilt wurden. In diesem Jahr erhielt der neue Peugeot 3008 die begehrte Auszeichnung, knapp vor der neuen, wunderschönen Alfa Romeo Giulia.

Der Chef von Peugeot, Jean Philippe Imparato, und sein Team nahmen die Auszeichnung entgegen.

Im Bild: Der neue Peugeot 3008, ausgezeichnet mit dem begehrten Titel: „Car of the Year“

Im Bild: Das Interieur des neuen Peugeot 3008. Modernes Design und hochwertige Materialien beherrschen das Bild.

87. Internationaler Auto Salon

Ein Thema, welches jetzt doch in Fahrt zu kommen scheint, ist die Elektromobilität. Reichweiten von 400km und mehr scheinen nicht mehr nur das Privileg von Tesla zu sein. Der ein oder andere hat dann doch rasch dazugelernt. Aber leider nicht alle.

Im Bild: Der erfolgreich überarbeitete und absolut alltagstaugliche Renault ZOE mit nunmehr 400km, vom Hersteller angegebener Reichweite

Am Pressetag war selbstredend auch viel Rennsport-Prominenz anzutreffen.

Im Bild: Formel 1 Legende Alain Prost (li.) mit seinem Sohn Nicolas Prost (re.), der erfolgreich für den Schweizer Rennstall Rebellion fährt und zudem in der Formel-E bei Renault mit von der Partie ist.

Und dann spielten auch hochwertige Uhren wieder eine bemerkenswerte Rolle. Einige Hersteller von Luxusuhren kooperieren mittlerweile erfolgreich mit zu ihrem Auftritt und Image passenden Automobilmarken.

Im Bild: Richard Mille kooperiert erfolgreich mit Renault Racing und das Modell RM 010 gibt am Handgelenk von Nicolas Prost eine gute Figur ab.

Bereits zum dritten Mal in Folge war TAG Heuer mit einem eigenen, rund 1000 m2 großen Messestand vertreten. Die Themen waren primär der Rennsport und die historische Rolle, die TAG Heuer darin einnimmt, aber auch neue Technologien.

TAG Heuer auf dem 87. Internationalen Auto Salon

 

Im Bild: Formula E Rennwagen

Im Bild: Porsche 911R

Im Bild: Heuer Carrera Chronometer, Cal. 6

Ebenfalls ein spannendes Thema bei TAG Heuer ist die Virtual Reality.

TAG Heuer ist im Bereich der Uhren ganz sicher einer der Pioniere schlechthin, wenn es um die Implementierung und Nutzung neuer Technologien geht. Das für die Sony Playstation 4 entwickelte Spiel „Gran Turismo Sport“ vermittelt in absolut fotorealistischer Darstellung ein Rennsporterlebnis par excellence. Weltweit wurden bereits über 76 Mio. Lizenzen verkauft. Bei einer durchschnittlichen Nutzung von 10 – 15 Usern je Lizenz ergibt das eine Reichweite von 900 Mio. Fans.

Und TAG Heuer tritt hierbei als offizieller Zeitnehmer auf. D.h. während des Spiels sind entlang der Rennstrecke immer wieder Einblendungen des Markenlogos von TAG Heuer zu sehen. Mehr und effektivere Werbung in Richtung der jungen Generation geht nicht.

 

Im Bild: Kazunori Yamauchi (li.), Executive Vice-President of Sony Interactive Entertainment Worldwide, und Jean-Claude Biver (re.), CEO von TAG Heuer, beim schon traditionellen Schneiden des berühmten Schweizer Käse „Gruyère“ aus dem Hause Biver

Getreu dem Motto von TAG Heuer, „Don´t Crack Under Pressure“ haben die beiden Herren den Käselaib gemeinsam durchtrennt und präsentieren die beiden Hälften den wartenden Gästen.

Im Bild: Jean-Claude Biver auf der virtuellen Rennstrecke von GranTurimo Sport, rechts neben ihm Kazunori Yamauchi

Nun rascher Szenenwechsel: Von der virtuellen Welt des Rennsports bei TAG Heuer nun zurück in die Realität und zur Pressekonferenz bei Opel. Der deutsche Traditionshersteller wurde seit mehreren Jahren immer wieder von Verkaufsgerüchten heimgesucht. Seit Thomas Neumann das Unternehmen leitet und Schritt für Schritt mit neuen Modellen aus der Krise führt, schien sich die Lage beruhigt zu haben. Aber eben nur scheinbar.

Im Bild: Die ungeduldig wartende Presse am Opel Messestand

Im Bild: Dr. Thomas Neumann, der Mann, der Opel wieder nach vorne brachte, mit seinem Opel Diplomat V8 von 1966.

Im Bild: Neben den Neuigkeiten Opel Crossland und neuer Opel Insignia wurde die zweite Generation des rein elektrisch fahrenden Opel Ampera mit einer Reichweite von 520 km der Weltöffentlichkeit vorgestellt

Nach der Präsentation der Neuigkeiten und zum Abschluß der Pressekonferenz bei Opel kamen Carlos Tavares, CEO von PSA, Peugeot und Citroen und Dan Ammann President von GM zu Dr. Thomas Neumann, CEO von Opel, auf die Bühne, um den Verkauf von Opel und Vauxhall an die französische PSA Gruppe per Handschlag zu dokumentieren. Dabei wurde erneut betont, dass der Verkauf und die Übernahme als europäische Lösung und für den Erhalt von Arbeitspätzen zu verstehen ist.

Im Bild: Carlos Tavares (li.), CEO von PSA, Peugeot und Citroen, Dr. Thomas Neumann (mitte), CEO von Opel und Dan Ammann (re.) President von GM

Der neue Crossland, welcher in Genf erstmals der Presse gezeigt wurde, ist bereits ein erstes Modell, welches von beiden Firmen gemeinsam entwickelt wurde.

Aber was wäre Genf ohne die Supercars? Und eines dieser spannenden Unternehmen und Start-Ups kommt aus einem Land (bislang) ohne eigene Automobilindustrie. Mate Rimac hat sein Unternehmen 2009, wie er selbst ausführte, in der sprichwörtlichen Garage  gegründet und sich vom Start weg dem elektrischen Antrieb verschrieben.

Im Bild: Mate Rimac, CEO von RIMAC Automobili

RIMAC Automobili ist unweit der kroatischen Hauptstadt Zagreb, in dem kleinen auch bei deutschen Touristen beliebten Urlaubsland Kroatien, beheimatet und zählt heute bereits mehr als 250 Mitarbeiter.

Im Bild: RIMAC Concept ONE, das Supercar als Aushängeschild von Rimac.

Der Concept One geht jetzt übrigens in den Verkauf. Erste Händlerverträge wurden in Genf unterzeichnet. Mit einer Leistung von 1088 PS rein elektrisch und einer Beschleunigung von 6 Sek. von 0 – 200 km/h lässt dieses Supercar so ziemlich alles hinter sich.

Mate Rimac entwickelt und baut aber nicht nur das eigene Auto. Das Unternehmen verdient sein Geld hauptsächlich mit Fremdaufträgen für renommierte Kunden, so auch für Koenigsegg. Für den Hybridantrieb im neuen Regera liefert Rimac die Elektrik-Komponenten.

Im Bild: Koenigsegg Regera; Supersportwagen mit Hybridantrieb: Systemleistung 1500 PS, und einem max. Drehmoment von 2000 Nm

Aber auch Grossserienhersteller, wie Audi, stellen High-Performance Fahrzeuge aus, wie hier am Beispiel des Audi Q8 Sport Concept Car zu sehen ist.

 

Im Bild: Audi Q8 Sport Concept Car

Auf dem Stand von BMW war natürlich der neue 5er der Star. Aber wirklich neu sieht er eigentlich nicht aus, eher wie ein großes Facelift.

Im Bild: Neuer BMW 5er

Im Bild: BMW 4er Cabrio

Das Design bei BMW wird zwischen den einzelnen Modellreihen immer ähnlicher und damit auch einen Schuss langweiliger. Schade eigentlich

Ganz anders bei Mercedes. Dort ist man um stärkere Differenzierung bemüht. Das ist bei der ungeheuren Modellvielfalt aber auch dringend notwenig.

Im Bild: Der frisch und dynamisch wirkende Stand von Mercedes

Im Bild: Mercedes E400 Cabrio

Im Bild: Mercedes E400 Cabrio; das Interieur sehr edel mit großflächigem Breitbandmonitor, auch im Bereich der Instrumentierung

Wie bereits eingangs ausgeführt, gab es in Genf einige neue Autos mit sensationellem Design zu bewundern. Der neue Kia Stinger ist so ein Wagen. Die Handschrift von Peter Schreyer, dem ehemaligen Audi und heutigen Chefdesigner von Hyundai/Kia ist unverkennbar. Das ist mutiges Design, kombiniert mit einem Schuß südländischer Eleganz und Leichtigkeit.

Im Bild: Sportlimousine Kia Stinger

Und am Stand von Alfa Romeo gab es natürlich „echtes“ italienisches Design zu bewundern. Die neue Alfa Romeo Giulia, ein Auto zum Niederknien. Die neue Giulia wurde bei der Wahl zum „Car of the Year“ nur ganz knapp vom Peugeot 3008 geschlagen.

Im Bild: Alfa Romeo Giulia

Und Alfa Romeo lässt es sich natürlich auch nicht nehmen, dem Trend folgend, einen SUV auf die Räder zu stellen. Der neue Stelvio ist ebenso gekonnt gezeichnet, wie die neue Giulia.

Im Bild: Alfa Romeo Stelvio

Selbst die Rückansicht gefällt bei diesem Fahrzeug. Bei SUV´s zuweilen ein heikles Thema.

Im Bild: Alfa Romeo Stelvio

Bleiben wir in Italien und gehen zu Italdesign. Das in Montcalieri, südlich von Turin gelegene Designstudio gehört heute zum VW-Konzern, zeichnet aber immer noch für spektakuläres Design und mutige Konzepte veranwortlich. Der in Genf gezeigte Supersportwagen ZeroUno demonstriert das sehr eindrucksvoll.

Der Luxusuhrenhersteller Roger Dubuis präsentiert, passend zu dem nur in 5 Exemplaren gebauten Supercar ZeroUno, die in nur 8 Exemplaren gefertigte Excalibur Spider Italdesign zum Stückpreis von 172.000 CHF.

Im Bild: Italdesign Supersportwagen ZEROUNO

Im Bild: Roger Dubuis Excalibur Spider Italdesign, Limited Edition

Die Fotos sprechen für sich! Das ist Automobil- und Uhrendesign vom Allerfeinsten.

Verlassen wir gedanklich Italien und die Schweizer Uhrmacherkunst und gehen zu Hyundai. Jener Marke, die hinsichtlich Design weitaus weniger spektakuläre Fahrzeuge vorstellt als dies bei der Schwesterfirma KIA der Fall ist. Spannend bei Hyundai sind jedoch die alternativen Antriebe. Der neue Hyundai IONIQ ist nicht nur als Hybrid, wahlweise Plug-In Hybrid, sondern auch vollelektrisch erhältlich. Eine Plattform, die voll auf diese Antriebskonzepte hin ausgelegt wurde, ohne dabei den praktischen Nutzen des Fahrzeugs, auch hinsichtlich Platzangebot, zu verlassen.

Im Bild: Hyundai IONIQ electric

An einigen Messeständen wurde eindrucksvoll demonstriert, nicht nur wie die Entwicklung moderner Fahrzeuge vonstatten geht, sondern wie das Verhalten von neuen Fahrzeugen, bevor sie als Prototyp das erste Mal auf der Straße fahren, im Simulator zu bewerten ist. Mittels VR-Technologie wird der Fahrer in eine fotorealistische Umgebung versetzt. Der Simulator gibt dabei alle haptischen Elemente an den Fahrer weiter, so dass auch die Abstimmung des Fahrwerks beurteilt werden kann.

So können Entwicklungsabläufe erheblich gestrafft und verkürzt werden.

Im Bild: VR-Fahrsimulator bei Hyundai

Kehren wir auf dem Stand von Rebellion zum Motorsport zurück. Das Schweizer Rennsport-Team Rebellion hat für den Presse- und Fototermin das komplette Team versammelt.

Im Bild: Der Schweizer Rennstall Rebellion mit Nick Heidfeld (re. im Bild)

Rebellion kümmert sich aber nicht nur um Erfolge auf der Rennstrecke, sondern auch am Handgelenk.


Im Bild: Rebellion Predator 2.0, Regulator Tourbillon

 

Im Bild das Team von Rebellion: Von links Bruno Senna, Julien Canal, Mathias Beche, David Heinemeier Hansson, Nelson Piquet jr., Nicolas Prost, Nick Heidfeld

Im Bild: Bruno Senna (li.) Nelson Piquet jr. (mitte), Nicolas Prost (re.)

Im Bild von links: Julien Canal, David Heinemeier Hansson, Nelson Piquet jr. und Mathias Beche mit ihren extravaganten Uhren von Rebellion

Im Bild: Nick Heidfeld

Im Bild: Wristshot Rebellion Predator Chronograph, signiert „Nick Heidfeld“

Im Bild: Rebellion Predator 2.0 Regualtor Tourbillon, am Handgelenk von Mathias Beche, ebenfalls mit entsprechender Signatur „Mathias Beche“

Im Bild: Wristshot einer Rebellion Prometheus mit 1000 Stunden Gangreserve! Noch Fragen?

Zurück zu feinem Design, diesmal aus England. Die Marke LandRover war schon immer stark, hat sich aber unter der Führung von Dr. Ralf Speth, einem ehemaligen BMW-Manager aus der Ära Wolfgang Reitzle, zu einem Anbieter hochwertiger Automobile gewandelt, der höchsten Respekt verdient.

Mit dem neuen, erstmalig in Genf gezeigten Range Rover Velar hat die Marke erneut bewiesen, über welche Kompetenzen und Fähigkeiten sie verfügt. Dass sich Tradition und Moderne nicht ausschließen, beweist dieses neue Fahrzeug sehr eindrucksvoll.

Im Bild: Neuer Range Rover Velar

Und da schöne Autos und schöne Uhren immer häufiger eine Symbiose eingehen, so zeigt der Traditionshersteller Zenith mit der neuen Serie „Range Rover“ nicht minder eindrucksvoll, dass sich automobiles Design hervorragend über die Uhr ans Handgelenk transportieren lässt.

Im Bild: Neue Zenith Range Rover Velar

Auch am Handgelenk macht dieses mit viel Liebe zum Detail gestaltete und aufwendig gefertigte Modell eine gute Figur. Das keramisierte Gehäuse aus federleichtem und dabei extrem kratzfesten Aluminium passt zur Leichtbauweise des neuen Range Rover Velar genauso, wie das Leder der Armbänder, welches für die Sitze dieses überzeugenden Fahrzeugs Verwendung findet.

Autos und Uhren oder Uhren und Autos, je nach Sicht der Dinge, ist seit jeher ein spannendes Thema. In diesem Jahr ganz besonders, da sich auch die Automobilhersteller alle Mühe gaben, der uniformen Gestaltung den Rücken zu kehren.

Wenn dann, wie das aktuell wieder der Fall ist, auch noch die Technik und die Preise passen, dann kommt wieder Freude auf. Diesen Gang nach Canossa hat die Uhrenindustrie, von wenigen Ausnahmen abgesehen, noch vor sich. Mal sehen, wann die Erleuchtung kommt.

 

Der Autor:
Herr Dipl.-Ing. (FH) Patrick Weigert ist als Geschäftsführer einer Unternehmensberatungsgesellschaft u.a. für die Automobil- und Luxusgüterindustrie tätig und beobachtet und analysiert als Mitbegründer und Gesellschafter beim Deutschen Uhrenportal die Entwicklungen und Trends auf dem Sektor für hochwertige Uhren und neue Technologien.

 

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Baselworld 2017: Erster Premium Smartphone-Hersteller stellt aus

Wie wir bereits durch den überraschenden Messeauftritt von Samsung electronics auf der Baselworld bereits erfahren und erkennen durften, hat die Messeleitung jetzt endgültig den Turnaround eingeleitet. Dass, was gestern allenthalben noch verpönt war, ist jetzt opportun und salonfähig.

Smart und innovativ ist die Zukunft: TAG Heuer hat gestern mit der Präsentation der zweiten Generation der TAG Heuer Connected in Brunnen am schönen Vierwaldstätter See die Zukunft bereits zelebriert und nun kommt ein weiterer Name ins Gespräch, den in der Szene nun wirklich keiner erwartet hätte.

Kein geringerer als Kari Voutilainen, seines Zeichens international anerkannter Meisteruhrmacher, tut sich mit einem Premiumhersteller von Smartphones zusammen, um ganz exklusive und für eine ausgewählte und exklusive Klientel bestimmte smarte und höchst innovative Produkte zu entwerfen.

Smart im Sinne von Smartphone oder Smartwatch wird also zunehmend zum Lifestyle-Produkt. Und der „Haben Wollen“ Effekt tritt verstärkt dann ein, wenn eben Könner am Werk sind, die es verstehen – wie bei einem modernen Premium-Automobil – Ästhetik und High Tech miteinander in Einklang zu bringen.

 

8848 und der Schweizer Meisteruhrmacher Kari Voutilainen schaffen eine Symbiose aus Ost und West

8848, so der Name des Premiumherstellers von Smartphones aus dem Reich der Mitte, wird zwei exklusive Mobiltelefone vorstellen. Diese wurden eigens vom bekannten Schweizer Uhrmacher Kari Voutilainen für die Messe entworfen. 8848 gelingt mit seinen Smartphone-Modellen die perfekte Kombination aus Mode und Technologie und gilt damit als Trendsetter von Premiumqualität „Made in China“.

Schweizer Uhrmacherkunst verbindet sich mit chinesischer Tradition

Bei den Modellen handelt es sich um die Serien „Poseidon“ und „Athene“. Das Besondere an diesen Telefonen ist, dass sie in ihrem Design und ihrer Verarbeitung sowohl den Luxus eines Schmuckstücks als auch die Handwerkskunst einer Uhr vereinen.

Beim Modell Poseidon wird auf der Rückseite ozeanblaues Krokodilleder und ein Ziffernblatt verarbeitet, welches mit 225 0.64-karätigen, rein-weißen Diamanten besetzt ist. Die Steine wurden mit den modernsten Methoden der Schmuckindustrie verarbeitet. Der Rahmen des Telefons ist aus strahlendem PVD-Platin.

Bei den Athene-Modellen findet man auf der Rückseite 225 0.64-karätige Rubine auf feuerrotem Krokodilleder. Die Steine symbolisieren die strahlende Sonne. Der Rahmen ist hier aus hochwertigem champagnerfarbenen PVD-Gold gefertigt. Beide Modelle beginnen bei ca. 4.000 Euro – ohne Edelsteine.

 

 

Höchste Qualität und edle Materialien

Kari Voutilainen hat bei diesen beiden Telefonen seine Expertise und sein handwerkliches Können als Uhrmacher beigesteuert und sie zu einer maßgeschneiderten Kollektion gemacht. Das Ergebnis ist die innovative Einbindung luxuriöser Uhrenelemente in das Design eines Mobiltelefons. Das Gesamtdesign sorgt für das einzigartige Erscheinungsbild der Produkte. Bei den Telefonen wurden die hochwertigsten Materialen verwendet, und sind somit auf einem Niveau mit den berühmtesten Uhrenmarken. So wurde Titan aus der Weltraumforschung für den Telefonrahmen und bestes dänisches Kalbsleder verarbeitet.

Zusammen mit dem Saphirkristallglas und den modernen Keramikelementen des Ziffernblattes auf der Telefonrückseite sorgen diese hochwertigen Materialien für eine einzigartige Haptik und den besonderen Look des Telefons.

Die Resonanz des Marktes zeigt, dass die Strategie von 8848, high-end-Personalisierung anzubieten, sehr erfolgreich ist. 2016 verkaufte das Unternehmen 8848 bereits mehr als 100.000 Mobiltelefone, deren Durchschnittspreis zwischen 2.500-3.000€ pro Gerät lag, und wurde so zur Nummer Eins der Luxus-Telefonmarken in China.

 

Über 8848

8848 ist eine Luxus-Mobiltelefonmarke, deren Eigentümer Tsinghua Tongfang ist. Das Unternehmen ist unter den Top 500 Unternehmen in China gelistet. Die Marke 8848 ist eine Hommage an die Höhe des Mount Everest. Als erstes personalisierbares Luxustelefon Chinas legt 8848 größten Wert auf die Qualität der von ihnen angeboten Produkte. 8848 bietet „praktischen Luxus“, es wurde als Luxus-Technologieprodukt für anspruchsvolle Nutzer entworfen. Das Ziel von 8848 ist es, die Nummer 1 der chinesischen Luxus-Telefonmarken zu werden und China für qualitativ hochwertige Produkte bekannt zu machen. Dadurch soll auch die weltweite Wahrnehmung des Labels „Made in China“ in Richtung Premiumqualität entscheidend beitragen.

 

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Die neue TAG Heuer Connected Modular 45

Die neue TAG Heuer Connected Modular 45

Ein völlig neues Konzept in der Welt der Smartwatches: Das Smartwatch-Modul kann gegen ein mechanisches Haute-Horlogerie-Modul ausgetauscht werden – 3-Zeiger oder COSC-zertifizierter Chronograph mit Tourbillon. Mit dabei eine breite Auswahl an Materialien, Farben und Kombinationen: Das Modul-Konzept erstreckt sich auch auf die Bandanstöße, das Armband und die Schließe. Eine Luxusuhr, die sich ganz nach individuellen Wünschen gestalten lässt.

Attraktives Design

Eine Schweizer Luxusuhr, die in Kooperation mit Intel und Google entwickelt wurde: Sie ist bis 50 Meter wasserdicht, verfügt über GPS und einen NFC-Chip für kontaktloses Bezahlen per Android Pay. Ein klares Zeichen setzt zudem das hochauflösende (400×400)  AMOLED-Display sowie eine große Auswahl nahezu unbegrenzt anpassbarer TAG Heuer-Zifferblätter.

Das Google Betriebssystem Android Wear 2.0 und die neue TAG Heuer Companion App optimieren das Software-Erlebnis. Die Uhr wird ist aus hochwertigen Materialien wie Titan, Keramik oder Roségold gefertigt.

 

 

Bereits ab heute erhältlich

Als erste Uhrenmarke, die das Fast-Fashion-Konzept „Jetzt sehen, jetzt kaufen“ umsetzt, nimmt TAG Heuer in der Welt der Luxusuhren eine führende Rolle ein. Die Uhren sind ab heute in TAG Heuer-Geschäften, bei ausgewählten Einzelhändlern und direkt über den Online-Webstore der Marke erhältlich.

Pressekonferenz und Vorstellung in Brunnen in der Schweiz

Die Pressekonferenz in der Schweiz  fand in der Nähe des symbolträchtigen Rütli statt und wurde von Jean-Claude Biver geleitet, CEO von TAG Heuer & Präsident der LVMH Watch Divison. Zur Seite standen ihm Josh Walden, Senior Vice President und General Manager der New Technology Group von Intel, sowie David Singleton, Vice President of Android Engineering bei Google.

Jean-Claude Biver, CEO von TAG Heuer und Präsident der LVMH Watch Divison, führte aus: „Nach dem immensen Erfolg der ersten TAG Heuer Connected bin ich sehr stolz, heute die Connected Modular 45 vorstellen zu können. Dies ist eine Schweizer Uhr, die die Luxusattribute von morgen verkörpert und die Kunden dank ihres schlichten und intelligenten modularen Designs nicht nur mit der Zukunft verbindet, sondern mit der Ewigkeit. Diese innovative, einzigartige und unverwechselbare Uhr ist mit den neuesten Technologien aus dem Silicon Valley ausgerüstet, bleibt aber trotzdem eine echte Schweizer Uhr, die das Qualitätssiegel Swiss Made trägt. Als Luxus-Smartwatch mit Spitzentechnologie steht sie beispielhaft für unsere Führungsstellung.“

„Die Entwicklung neuer intelligenter und vernetzter Geräte in Zusammenarbeit mit bekannten Partnern ist eine Kernstrategie für Intel“, so Josh Walden, Senior Vice President und General Manager, New Technology Group, Intel. „Wir freuen uns sehr, unsere enge Zusammenarbeit mit TAG Heuer fortsetzen zu können. Mit innovativem Design und bahnbrechender Technologie definiert die TAG Heuer Connected Modular 45 neu, was eine Luxus-Smartwatch zu leisten vermag.“

„Die erste Generation der TAG Heuer Connected erweiterte die Möglichkeiten, die sich bieten, wenn man traditionelle Uhrmacherkunst mit hochmoderner Technologie vereint“, erklärte David Singleton, Vice President of Android Engineering, Google. „Wir sind begeistert, gemeinsam mit TAG Heuer jetzt erneut eine leistungsstarke Smartwatch vorstellen zu können, die die ungebrochene Innovationsstärke der Uhrenmarke TAG Heuer und der Android Wear-Plattform demonstriert.“

Weshalb wurde der Ort Brunnen mit Blick auf das Rütli im Herzen der Schweiz als symbolträchtiger Ort für die Einführung dieser Uhr gewählt?

Das Rütli (der Name bedeutet „kleine Rodung“) ist Teil der Legende um die Gründung der Schweiz und gilt als Nationaldenkmal. 1291 soll auf dieser Wiese am Vierwaldstätter See der Rütlischwur stattgefunden haben, mit dem die Vertreter der Urkantone ihr Bündnis besiegelten. Im Lauf der Zeit ist das Rütli zu einem „Nationalheiligtum“ geworden. Jedes Jahr findet dort am 1. August eine Bundesfeier statt. Jean-Claude Biver lud die Partner aus dem Silicon Valley und die Weltpresse hierher ein, um die tief verwurzelte Verbindung zu den Schweizer Werten zu unterstreichen.

 

 

Swiss Made

Die Connected Modular 45 ist ein Luxusprodukt in Swiss Made-Qualität, das in der TAG Heuer-Manufaktur im schweizerischen La Chaux-de-Fonds entworfen und entwickelt wurde und dort montiert wird – genau wie die berühmten mechanischen Chronographen der Marke und im gleichen Geist. Und das bedeutet: die gleichen Techniken, die gleiche makellose Verarbeitung, die gleiche Liebe zum Detail und die gleichen hohen Maßstäbe. Dank dieser Schweizer Sorgfalt, Präzision und Uhrmacherkompetenz verdient diese Uhr das „Swiss Made“-Siegel, die Garantie für die höchsten Schweizer Qualitätsstandards.

Innovatives modulares Konzept

Diese Smartwatch ist vor allem eines, ein Carrera-Modell. Als Repräsentation von Avantgarde, Manufakturherstellung und erschwinglichem Luxus fügt sie sich in die berühmte TAG Heuer-Kollektion ein. Das Design der TAG Heuer Connected Modular mit ihrem Durchmesser von 45 mm ist das einer richtigen Uhr.

Ob satiniertes oder poliertes Titan Grad 5, 5N18K Roségold-Plattierung oder schwarze Keramik, ob mit Diamanten oder ohne: Die Kunden können ab Einführung der Uhr aus 56 verschiedenen Versionen wählen (11 Standardmodelle werden regulär im Ladengeschäft angeboten, 45 weitere sind auf Anfrage erhältlich) und so das gesamte äußere Erscheinungsbild der Uhr an die persönlichen Wünsche anpassen.

Die Kunden haben die Möglichkeit, zusätzlich zu ihrem Smartwatch-Modul ein Modul mit Schweizer Mechanikwerk zu erwerben: so etwa ein Kaliber 5 mit drei Zeigern oder gar das prestigeträchtigste aller Großen Komplikationen, den COSC-zertifizierten Tourbillon Manufakturchronographen Heuer 02-T, der ein Gehäuse aus Titan und Karbon besitzt.

Der Träger kann das Herz seiner Uhr – das Modul – also mühelos austauschen und ganz nach Anlass und Stimmung zwischen Smartwatch und mechanischer Uhr hin- und herwechseln.

Ein eigenes Zifferblatt kreieren

Der TAG Heuer Studio Zifferblatt-Konfigurator gibt dem Kunden zudem die Möglichkeit, sein ganz persönliches Zifferblatt zu gestalten, genau wie ein Uhrmacher. Einfach das Standardzifferblatt mit seinen Funktionen auswählen und ihm dann den gewünschten Schliff verleihen: alle Farben lassen sich anpassen, ebenso wie die Optik der Metalle für die Indizes und Ziffern, die Details in SuperLuminova™ und die lackierten Spitzen.

Mit TAG Heuer Studio können die Kunden das Erscheinungsbild ihrer Uhr perfekt auf den Business-Anzug, das Jogging-Outfit oder sogar die Badehose abstimmen.

 

 

Anpassung interaktiver Zähler

Dank interaktiver Zähler können die Kunden bis zu drei ihrer Lieblings-Apps auf dem Zifferblatt anzeigen lassen. Die Anzahl der zurückgelegten Schritte, verbrauchte Kalorien, der Dollarkurs, die freie Zeit bis zum nächsten Meeting – das sind nur einige der zahlreichen Info-Optionen, die ganz nach persönlichem Interesse ausgewählt werden können. Und alle sind nur einen Fingertipp entfernt.

Demnächst verfügbar

In Kürze führt TAG Heuer ein brandneues, weltweit exklusives Zeitmanagement-System ein: mit einem einzigartigen Uhrendisplay plus begleitender App, die genauso modular wie die Zifferblätter konzipiert sind, den Tagesplan des Uhrenbesitzers kennen und alles anzeigen, was er zu seinen Meetings, Aufgaben, Anrufen, Plänen, Reisen und mehr wissen muss. Das neue System passt sich laufend an den Zeitplan des Besitzers an und erinnert ihn selbst dann noch, wenn er in Verzug gerät und 15 Minuten später dran ist als ursprünglich geplant.

Die Technik

In enger Zusammenarbeit mit Intel und Google hat TAG Heuer eine Luxusuhr geschaffen, die Konnektivität und intelligente Technologie mit Schweizer Uhrmachertraditionen vereint. Die TAG Heuer Connected Modular 45 ist mit einem Intel® AtomTM Prozessor Z34XX ausgerüstet und basiert auf Android Wear 2.0.

In Zusammenarbeit mit Intel wurde die intelligente Technologie entwickelt, die die Grundlage der überragenden Leistung und der zahlreichen Verbindungsoptionen wie Bluetooth, Wi-Fi, GPS und NFC bildet. Die Hauptplatine wird in der Schweiz hergestellt. Die Endmontage und die Tests werden in TAG Heuers eigener Manufaktur in La Chaux-de-Fonds vorgenommen.

Die TAG Heuer Connected bietet 4 GB Speicherplatz und dank ihres Lithium-Akkus der neuesten Generation mehr als einen Tag Akkulaufzeit. Sie verfügt über ein wasserfestes Mikrofon zur Kommunikation via Google Assistent. Ein Touchscreen aus Saphirglas ergänzt die Krone bei 3 Uhr, die ebenfalls zur Steuerung dient.

Dank des neuesten Android Wear 2.0 können auch iPhone-Nutzer von dem großen Angebot an herunterladbaren Apps sowie einem erweiterten Ökosystem profitieren.

Die Uhr ist kompatibel mit Smartphones mit den Betriebssystemen Android ab Version 4.3 sowie Apple ab Version iOS 9.

Preise

Die TAG Heuer Connected Modular 45 wird zu Preisen ab  1.600 EURO angeboten

Ein Luxus-Set, bestehend aus einer Smartwatch (in Titan Grad 5 mit Bandanstößen aus Titan und einem braunen Naturlederband), dem prestigeträchtigen, COSC-zertifizierten mechanischen Chronographenmodul mit Tourbillon Heuer-02T sowie einem zusätzlichen schwarzen Kautschukarmband ist zum Gesamtpreis von 16.650 EURO erhältlich.

Das Set wird in einem luxuriösen Präsentationsetui mit drei Schubladen geliefert, komplett mit einem Schreibtisch-Display für die Uhr und dem Ladegerät.

 

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